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Autor: Betreff: Die Ex macht den Kindern und uns das Leben schwer!
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red_folder.gif erstellt am: 5/3/2010 um 13:22 New
Hallo zusammen!

Brauche unbedingt moralischen Beistand. :puzz:

Bin seit 2,5 Jahren glücklich mit einem Mann zusammen, der 2 Kinder hat und nächste Woche geschieden wird.

Eine etwas komplizierte Geschichte:
Ich kenne meinen Lebensgefährten und seine bald Ex-Frau bereits seit 18 Jahren und seine 2 Kinder von Geburt an.
Wahrscheinlich ist das auch (mit) der Knackpunkt an der ganzen Sache.

Seine Ex-Frau hat ihn über mehrere Monate betrogen, seine Kinder haben sich verplappert. Aufgeflogen...
Für ihn kam das ziemlich überraschend und er fühlte sich, "wie von einem Zug überrollt!"
Aussprache der beiden führte zur "Versöhnung" wegen der Kinder obwohl sie deutlich betonte, ein Leben mit ihm nicht mehr zu wollen und Liebe nicht mehr da sei.
3 Tage später hat er sie in flagranti mit ihrem neuen Freund erwischt.
Daraufhin haben sie beide die endgültige Trennung beschlossen.
Er hat sie unter Druck gesetzt, schnellstmöglich auszuziehen. Auszug ihrerseits dann erst 6 Monate später. (In einem Anwaltsschreiben wirft sie ihm vor, nur 2 Wochen für den Umzug gehabt zu haben. Zwischen Unterschrift des neuen Mietvertrages und dem Auszug lagen 3 Monate).
In dieser Zeit sind wir zusammen gekommen (vorerst Fernbeziehung).
Verständlicherweise ein rotes Tuch für sie.

Sie zog mit ihrem neuen Freund (auch geschiedener Vater von 2 Kindern) und den 2 Jungs zusammen. Er blieb im gemeinsamen Haus und ich zog bei ihm ein. Hätte mir auch lieber einen "gemeinsamen" Neuanfang gewünscht, jedoch finanziell nicht machbar. Über ein gemeinsames Kind brauchen wir gar nicht erst nachdenken...

Auch kann man darüber geteilter Meinung sein, daß ein so schneller bzw. "übergangsloser" Neuanfang gut ist oder nicht.
Eins kann ich sagen, einfach war es für uns alle nicht.

Mein Lebensgefährte hat 2 tolle Jungs (7+13), die im gleichen Ort wie wir, bei ihrer Mutter leben.
Die Jungs sind alle 14 Tage Donnerstag bis Montag, manche Feiertage und die halben Ferien bei uns. Er ist also nicht "nur" Wochenendpapa, sondern er versucht sich so viel wie möglich auch an ihrem Alltag zu beteiligen und ein wichtiger Teil ihres Lebens zu bleiben. Das klappt mehr oder weniger reibungslos (auch das war nicht immer so einfach).
Leider ist die Kommunikation mit dem Vater in der Zeit, wo die Kinder nicht bei uns sind, seitens der Kinder gleich Null - Mutter erlaubt keine Telefonate (Festnetz) mit dem Vater und versucht den Kontakt zu unterbinden.
Schreibt mein Freund seiner Ex-Frau bezüglich der Ferienaufteilung z.B. "Dann sind die Kinder 10 Tage bei mir", kommt sofort eine Antwort von ihr " Dir bedeuten die Kinder gar nichts, Du rechnest sie ja nach Tagen ab". Was soll man dazu noch sagen?
Kindsunterhalt wird regelmäßig von ihm ohne Murren bezahlt.

Wünschen die Kinder sich etwas, sagt die Mutter zu ihnen, geht doch zu eurem Vater, der kann euch auch mal was schenken. Schenkt er den Kindern aber Bücher, Lernspielzeug oder Kleidung, lästert sie bei den Kindern "Na, nur wieder langweilige Geschenke bekommen?"
Den Sport des älteren Sohnes zahlt der Vater, weil die Mutter zum Sohn gesagt hat "Wenn Dein Vater möchte das zu Sport machst, muß er das auch bezahlen!".
Schulausflug Taschengeld :"Geh zu Deinem Vater, der kann auch mal was für Dich bezahlen!"
Sie weigert sich außerdem, den Kindern Kleidung mitzugeben, sodaß wir die gesamte Kleidung (Sportsachen, Jacken, Schuhe, Winterkleidung) der Kinder kaufen, für die Zeit, die sie bei uns sind. Am Anfang haben die Kinder noch nicht einmal eine Tasche für ihre Spielsachen/Stofftiere mitbekommen, sondern eine Plastiktüte. Wir haben dem Ältesten eine Tasche geschenkt. Ärmlich, man fühlt sich hilflos, wird wütend, das kann ich euch sagen und die Kinder stehen da und verstehen die Welt nicht mehr!

Letztes Jahr ist sie eine Woche ohne die Kinder in den Urlaub geflogen, was ich auch völlig in Ordnung finde, aber sie hat selbst da die Kinder aufgehetzt. "Ich nehme euch erst wieder mit in den Urlaub, wenn euer Vater auch mal mit euch wegfliegt". Der Große hat daraufhin bitterlich geweint, weil es noch dazu sein Lieblingsland war und sie ihm eigentlich versprochen hatte, gemeinsam mit ihm dorthin zu fliegen. Nur weil wir uns keine Flugreise mit den Kindern leisten konnten und "nur" eine Woche in Deutschland ein Ferienhaus gemietet hatten, hallo?

Es könnte wirklich super laufen, jedoch wird uns, aber vor allem den Kindern das Leben seitens der Mutter sehr schwer gemacht. Sie hetzt die Kinder ständig gegen uns auf und setzt die Kinder somit unter Druck.
Wie lange reicht denn die Energie für soetwas?
Falls jemand jetzt meint, ein 13 Jähriger könne bereits Lüge und Wahrheit unterscheiden, gebe ich ihm Recht aber der Druck bleibt trotzdem! Erzählungen des älteren Sohnes sind unfassbar und wenn nur die Hälfte stimmt, ist es einfach unglaublich.
Wenn sie wütend auf den Vater ist und der Kleine z.B. beim Lernen "zickt", hat sie ihm schon einmal den Ranzen und einen Stuhl nach ihm geschmissen und aus dem Haus geworfen. Er irrte dann durchs Dorf uns sie hat ihn über 30 Minuten suchen müssen. Das sind nur 2-3 Situationen (es gibt auch noch Schlimmere!) - alle aufzuzählen, würde wohl den Rahmen sprengen.

Wir hatten gehofft, daß es irgendwann aufhört oder zumindest besser wird, aber je mehr Zeit vergeht, umso schlimmer wird es. Letztes Jahr war es so schlimm, daß über einen Zeitraum von mehreren Monaten, der Kleine gar nicht zu uns wollte und geweint und geschrien hat, wenn er zu uns "mußte". Mein Lebensgefährte hatte ihm angeboten, erst wieder zu uns zu kommen, wenn er es auch will, doch sie hat darauf bestanden, ihn schreiend gegen seinen Willen zu uns zu "schicken". Er wachte nachts öfters schreiend auf und mußte minutenlang von uns beruhigt werden. Diese Phase hat er seit einigen Monaten überstanden, aber den Vorschlag von meinem Lebensgefährten an seine Mutter, Hilfe beim Psychologen zu suchen, lehnte sie kategorisch ab.
Auch ein Gespräch mit ihrem neuen Lebensgefährten, der auch schon ziemlich ratlos ist, hat leider nichts gebracht. Im Gegenteil, sie "schickte" ihren Lebensgefährten zu meinem Freund, um ihn aufzufordern, sich von mir zu trennen, weil ich nichts im Leben ihrer Kinder zu suchen hätte. Grotesk, was meint ihr?

Der Druck auf die Kinder ist teilweise so groß, daß die Kinder den Papa mit Kommentaren wie z.B. "Papa, Du kannst eh nix, auf Dich kann man sich nicht verlassen, Du lügst immer nur.."etc. bombadieren.
3 Anrufe von meinem Freund beim Jugendamt (er schilderte so sachlich wie möglich seine bzw. die Situation seiner Kinder) waren ergebnislos, er wurde abgewiesen.
Sie hetzt sogar andere Leute gegen uns auf. Unsere Nachbarn reden schon nicht mehr mit uns (kann man überleben!), weil sie denen erzählt hat, was für ein schlechter Vater ihr Ex sei und ich eine Ehebrecherin bin.
Die Lehrerin vom Kleinen hat mir letzten Sommer auf einem Schulfest die Hand verweigert - mit dem Lebensgefährten der Ex hat die Lehrerin geplaudert!
Auch auf Sportfesten werden wir gemieden, weil sie wer weiß was erzählt hat.

Eine vernünftige Kommunikation zwischen meinem Lebensgefährten und seiner Ex-Frau ist schon lange nicht mehr möglich - nur sporadischer Informationsaustausch wegen der Kinder. Die meisten Informationen schickt sie (wenn überhaupt) absichtlich viel zu spät. Info z.B. über eine Sportveranstaltung für den Kleinen, erst 2 Stunden vorher (sie hatte die Info bereits 5 Tage).

Erzählen die Kinder ihr von tollen Tagen bei uns, wirft sie den Kindern vor, sie könnten ja gleich zu uns ziehen. Sie fragt die Kinder aus, was wir über sie gesprochen haben und sagen die Kinder ihr "nichts", bezichtigt sie die Kinder der Lüge. Kommentare wie "ihr seid genau wie euer Vater" folgen darauf aber auch schlimme Kommentare wie " was wollt ihr bei dem uuups (Vater) und seiner fetten Schlampe?
Sie fragt die Kinder auch danach aus, wieviel der Papa ausgegeben hat oder was er alles Neues gekauft hat (Geld spielt in ihrem Leben eine sehr große Rolle).
Die Kinder können das alles nicht wirklich verstehen, da sie ihren Vater auch lieben und sich mit mir sehr gut verstehen, worüber ich sehr froh bin!
Der Große stellt bei ihr die Ohren schon auf Durchzug, doch der Kleine leidet sehr.
Sie wirft meinem Lebensgefährten vor, seine Kinder bedeuten ihm nichts. Wenn er aber auf Schulfeste (mit mir-ihr neuer Partner ist auch dabei) oder Elternabende (ohne mich) geht, kommen am nächsten Tag wüste Beschimpfungen per Email - was er denn dort zu suchen hätte.
Da der Große Probleme in der Schule hat, schlug er seiner Ex vor, Nachhilfe zu organisieren und bat sie, sich finanziell zu beteiligen. Prompte Antwort "Das kannst Du mal schön selber zahlen, Du versuchst mich ja nur übers Ohr zu hauen, mit Dir mache ich keine "Geschäfte".
Geschäfte??? Es geht um ihren Sohn!

Der Scheidungstermin ist nächste Woche und wir hoffen, daß sie da nicht auch wieder Terror macht.

Außerdem hat sie ihn auf Nutzungsentschädigung (gemeinsames Haus)verklagt. Klage läuft. Der Gerichtsgutachter kommt am Ende des Monats ins Haus (leider darf sie mit ihrer Anwältin auch durch das ganze Haus laufen, mein letzter Rest Privatspähre ist dann auch noch dahin).
Sie will mehr als 300 Euro im Monat, weigert sich aber das Haus zu verkaufen bzw. daß er sie ausbezahlt oder sie ihn (Schulden des Hauses trägt er alleine, dafür bekommt sie keinen Ehegattenunterhalt).
Naja, was soll man erwarten, wenn es schon mehr als 1,5 Jahre dauert, nur den Hausrat zu teilen! Wir haben über einen Zeitraum von 1,5 Jahren immer wieder Kisten, Möbel etc. bereitgestellt...immer wieder neue Forderungen...immer wieder Aufregung, weil sie nicht in der Lage war einmalig einfach a l l e s abzuholen. Wir reden hier auch teilweise von Lapalien...eine Blechdose (ohne ideellen Wert!), einen Gartenschlauch, eine Regentonne...eine halbe Flasche Wein...
Seinem Drängen, endlich einen Schlußstrich zu ziehen, hat sie u.a. mit den Worten "Warum drängst Du denn so, Du willst mich doch bestimmt bescheissen!" beantwortet.
Irgendwann muß es doch mal gut sein, oder?
Ich würde zu gerne ausziehen und mein Freund ist auch schon so weit, aber da er als Hauptverdiener die Schulden des Hauses so oder so tragen müsste, können wir uns eine eigene Wohnung gar nicht leisten.

Am Anfang war ich die Starke, doch ich spüre, wie meine nervliche Belastungsgrenze und auch die meines Freundes, immer niedriger wird, weil ein Ende einfach nicht absehbar ist.
Natürlich belastet diese Situation enorm unser Zusammenleben, obwohl wir uns in fast allen Angelegenheiten einig sind. Die Aussicht, daß es kein Ende nimmt, führt zu großer Anspannung.
Ist heute wieder ein hässliches Anwaltsschreiben im Briefkasten?
Welche böse Email hat sie heute wieder geschickt?
Wie hat sie heuten wieder die Kinder aufgehetzt?
Genau das scheint sie wohl auch zu bezwecken, daß wir nicht zur Ruhe kommen und unser Leben genießen können.

Jetzt kann man sich so Kommentare anhören wie: Naja, das weiß man doch vorher, wenn man sich auf einen "geschiedenen Vater" einläßt...
Aber nein, auf so einen langanhaltenden Psychoterror waren weder die Kinder, noch mein Freund und ich vorbereitet!

Lieben Dank fürs "Zuhören"!
Brauche dringend einige gute Ratschläge, wie mein Freund und ich lernen können, damit umzugehen und "ruhiger" zu werden.
Rene


[Editiert am 8/3/2010 um 13:53 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 8/3/2010 um 17:17 New
Hui, das klingt hart. Erstmal willkommen auf dem Planeten!

Viele Ratschläge kann man da wohl nicht geben :(
Dass das Jugendamt nicht reagiert, würde ich aber nicht so auf mir sitzen lassen. Vielleicht sollte er einen Termin mit den Kindern beim JA vereinbaren, sodass diese durch einen Psychologen zu der Sache befragt werden. ProFamilia wäre vielleicht auch eine Möglichkeit... Da kenn ich mich aber nicht aus.

Was ich euch sagen kann ist, dass ihr nie ein schlechtes Wort über die Mama oder ihren Freund vor den Kindern verlieren solltet. Ich gehe aber mal davon aus, dass ihr das nicht macht.

Dass die Mutter die Kinder trotz Heulattakte zu euch schickt, ist auch teilweise ihre Pflicht. Ich hab mal gelesen, dass eine Mutter es zu unterlassen hat, die Kinder vom Vater fern zu halten, auch wenn diese sich wehren, solange kein Grund vorhanden ist. Denn meistens beruhigen sich die Kinder nach ein paar Minuten und sind froh mit Papa was unternehmen zu können. Andererseits finde ich es traurig, dass eins der Kinder nachts heulend aufwacht, das spricht doch schon für große Probleme und sollte auf jedenfall "behandelt" werden.
Ich weiß nicht inwieweit er sowas alleine entscheiden darf, ich denke mal gar nicht, aber habt ihr mal mit einem Anwalt geredet? Klar kostet wieder Geld, aber fürs Kindeswohl ...

Was das Haus betrifft, so denke ich, will sie den Wohnvorteil von ihm haben. Da er aber den Kredit abbezahlt, ist dieser meiner Meinung nach nicht vorhanden, aber da du im Haus wohnst, könnte sie sicher Miete von dir verlangen... Was ich auch machen würde wenn ich ehrlich bin :redhead: Da kennen sich aber einige hier besser mit aus als ich, was Gesetze betrifft.

Bei uns hat geholfen, auf "böse" Emails oder Anrufe gar nicht mehr einzugehen. Auch wenn sie jammert, lässt er es so im Raum stehen. Das artet jedesmal aus und reizt sie nur mehr noch irgendwas hinterher zu schießen. Das Problem mit den Kids haben wir Gott sei dank so nicht. Aber ich find es befremdlich, dass eine Mutter so etwas tut. Aber auch das wird irgendwo einen Grund haben - denn eigentlich sollte sie mit ihrem Neuem doch zufrieden sein und nicht weiter gegen den Ex schießen-was eine Zeitverschwendung.

Was die Nachbarn und Bekannte betrifft, ja, wer kennt das nicht. Von meinen ach so guten Freunden sind genau.... 1 geblieben. Den Männern wird von ihren Frauen verboten mit mir zu reden und der Rest hat sich entweder eingeschmischt oder hält mich für schlecht. Ich komme mit klar. Schlimm war nur als sich einer mal provokativ vor mein Auto gestellt hat und nicht weggehen wollte-ich kannte ihn nicht, er aber mich... Naja, zum Glück gibts nen Rückwärtsgang. Gerüchte gibt es einige, aber meine Familie weiß jetzt auch wie sie damit umgehen muss-einfach ignorieren. Den Tele-Terror hat meine Mutter auch überwunden und im Großen und Ganzen ist es ruhig. Wir reden nicht über unsere Beziehung also hat auch keiner Stoff zum reden.
Ihr werden neue Leute finden und die behaltet ihr sicher viel länger, als welche dir euch jetzt den Rücken zukehren, weil ihr euer Leben so lebt, wie es euch gefällt. Haltet einfach in der Öffentlichkeit zusammen und nie nie nie nie zoffen, das geht rum wie sonstwas ;)

Was wäre denn, wenn ihr beide euch mal mit der Ex und ihrem neuen trefft? Natürlich ohne Kinder, aber ich denke das könnte helfen, weil er hat sich auch die Nase voll vom Ärger und will eigentlich nur Ruhe. Oder ist er auch so ein Streihahn?

Lieben Gruß


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red_folder.gif erstellt am: 8/3/2010 um 17:47 New
Hallo Sonnenschein,

danke für Deinen Rat!
Er bekommt keinen Termin beim Jugendamt mit seinen Kindern - nur gemeinsam mit der Mutter und dazu ist sie nicht bereit.

Ich werde mich hüten, in Gegenwart der Kinder schlecht über ihre Mutter zu reden, auch wenn es manchmal wirklich (sehr) schwer fällt, bei all den schlimmen Beleidigungen, die sie bei den Kindern über mich losläßt.
Meinem Freund sind am Anfang 2-3 Mal die Nerven durchgegangen aber das hat er jetzt bestens im Griff.

Leider war der Sachverhalt nicht wirklich so, daß sie es als ihre Pflicht angesehen hat, den Kleinen zu uns zu "schicken", sondern sie hatte an diesem Wochenende etwas vor und es kam ihr absolut ungelegen, daß er so durcheinander war. Auch sprechen wir wirklich nicht "nur" von einer kleinen Heulattacke, sondern von einem Zustand, der Monate anhielt. Wir vermuten, daß der Druck auf ihn wirklich zu groß wurde. Er hat ständig nur von ihr gehört, wie schlecht sein Vater und ich sind und, daß sie es ja nicht so toll findet, daß er mehr Spaß bei uns hat, wie bei ihr...irgendwann wurde es ihm dann wohl zuviel!
Das "hysterische" Weinen und Schreien von ihm, haben wir eine Nacht mal auf Band aufgenommen. Wir waren entsetzt und hilflos, er ließ sich kaum beruhigen! Meisten konnte er sich am Morgen an nichts mehr erinnern und wir waren nervlich total fertig.

Natürlich hat mein Freund mit seinem Anwalt geredet, der hatte uns auch das Jugendamt empfohlen. Ohne Erfolg. Eine Therapie darf er mit den Kindern nicht ohne das Einverständnis der Mutter machen.

Klar will sie den Wohnvorteil von ihm haben. Er zahlt jedoch bereits die Schulden alleine und nicht nur er wohnt wieder mit jemandem zusammen, sondern sie auch und das wird auch mitberechnet. Miete hat sie von mir bereits verlangt aber das wurde von mir auf Anraten seines Anwalts einfach ignoriert, da ich mit dieser "Sache" eigentlich nichts zu tun habe.

Ja, jeder findet ihr Verhalten den Kindern gegenüber mehr als befremdlich. Doch wir haben uns die Theorie zurechtgelegt, daß sie auf keinen Fall will, daß ihr Ex-Mann ohne sie ein glückliches Leben führt - leider ist das Einzige, womit sie ihn verletzen kann die Kinder. Ob sie in ihrer neuen Beziehung vielleicht auch nicht so zufrieden ist, das würde wohl auch ihre Wut erklären. Zeit- und Energieverschwendung...aber sie läßt nicht locker!

Nein, wir zoffen uns nicht in der Öffentlichkeit und auch in Gegenwart der Kinder halten wir uns schwer zurück, denn sie erzählen leider alles Wort für Wort zuhause...

Mit ihr treffen ist so oder so undenkbar...ob mit mir, mit ihrem Freund oder nur die 2...hoffnungslos! Ihr Freund hat von ihr mittlerweile "Redeverbot" bekommen (das hat er uns sogar selbst gesagt!) - "sonst kann er gleich zu uns runterziehen".

Ich hatte ihr einen Brief geschrieben, als es mit den Kindern ganz schlimm wurde - sie hat den Kindern gedroht, sich umzubringen und dann wären die Kinder daran Schuld! Die Kinder haben 3 Abende vor dem Schlafen gehen nur geweint, wir konnten sie kaum beruhigen.
Der Brief bezog sich wirklich nur auf die Kinder und war ohne jegliche Vorwürfe. Ich hatte ihn extra 3 unbeteiligten Frauen (darunter auch eine getrennte Mutter) zum Lesen gegeben. Sie fanden ihn gut.
Am nächsten Tag kam so eine bitterböse Email, daß wir das Gefühl hatten, sie hat meine Worte gar nicht gelesen bzw. verstanden.

Heute wurde mein Freund geschieden - sie hat noch nicht einmal "Hallo" gesagt. So war es bis jetzt auch auf jedem Schulfest, Elternabend oder bei zufälligen Treffen in der Stadt.
Letztes Mal (Ende letzten Jahres) hat sie ihren jüngsten Sohn weinend vor unserer Haustür "abgestellt". Da bin ich kurz zu ihr hin und habe versucht mit ihr über ihren Sohn zu sprechen (der Vater war mit beruhigen des Kindes beschäftigt) - leider völlig ohne Erfolg.

Bin dankbar für jeden Rat!

Lieben Gruß,
Rene


[Editiert am 17/6/2010 um 12:17 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2010 um 14:21 New
Schwere Situation. Vielleicht sollte man sie wirklich links liegen lassen und sie wird von alleine klar?

Versteh auch das Jugendamt nicht, dass die nicht helfen wollen. Gibt es nicht irgendeine Beratungsstelle wo er alleine hingehen kann und die ihm Ratschläge geben? Weil das ist echt schwer, wenn Ex sich so quer stellt. Gerade in Bezug auf die Kinder sollte das was geschehen.

Was die Miete angeht, so ists klar das sein Anwalt geraten hat, nichts zu unternehmen ;) Sagt der von meinem auch immer "erstmal nichts zahlen" weil sich mein Freund in der sog. Verdeidigerposition befindet. Wenn Frau was will, dann muss sie kommen...
Wenn man aber so drüber nachdenkt, das Ex mit seiner Next in dem Haus lebt, was die zwei sich mal gekauft haben, dann kommt da schon ein Gefühl von "warum soll Next nicht zahlen" auf. Versteh mich nicht falsch, aber nichts ist umsonst, also warum sollte ich dich als Eigentümer (auch wenn ich nichts bezahle, ich stehe im Grundbuch und bin Eigentümer) kostenlos in meinem Haus leben lassen? Das vielleicht mal als Denkanstoß und Vorwarnung, was sie jetzt vorhaben könnte.

Lieben Gruß und den Kopf nicht hängen lassen


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Admina
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2010 um 15:41 New
Hallo Rene,

spontan fällt mir dazu ein, dass man es als Next tunlichst unterlassen sollte, mit der Ex gegen ihren Willen in Kontakt zu treten. Das geht in 99% der Fälle immer nach hinten los.

Als nächstes sollte man sich zwingen, das Gedankenkarussell abzustellen und nicht dauernd darüber zu hirnen, was sich Ex wieder ausgedacht haben könnte. Einfach dieser Person keinen Raum mehr im eigenen Leben geben und sich nur mit konkreten Problemem beschäftigen. Es mag schwer sein, aber machbar.

Zur Miete: der Ex steht als Miteigentümer durchaus Miete für die Nutzung ihres Hausanteils zu, über den sie ja nicht mehr verfügen kann. Da Dein Freund aber die komplette Kreditrate bezahlt, könnte eine Hälfte davon als Miete gelten.


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Schönen Tag noch,
Susa
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2010 um 15:42 New
Hallo Sonnenschein,

wir haben von uns aus eigentlich gar keinen Kontakt mit ihr.
Aber wir sind fast immer angespannt, weil wir denken, na, was kommt jetzt wieder? Die Erfahrung hat gezeigt, immer wenn wir nach gewisser Zeit aufgeatmet haben, kam der nächste Hammer.
Der Kontakt ist nur da, wenn er manchmal die Kinder von ihr abholt (meistens kommen sie direkt zu uns) oder wir eine Email wegen irgendetwas von ihr bekommen. Und natürlich der gerichtliche Kram jetzt wegen dem Haus.

Auch ich habe schon beim Jugendamt angerufen, um zu fragen, wo ich in meiner Situation Hilfe bekomme, damit ich die Kinder seelisch unterstützen kann und nicht noch mehr kaputt mache. Aber auch ich wurde abgewiesen, ganz nach dem Motto "Das geht Sie gar nichts an". Muß sagen, ich war doch ganz schön geschockt, denn es geht ja hier um Kinder, da sollte es doch egal sein, wer Hilfe sucht, oder sehe nur ich das so?

Ich wohne auch in "seinem" Haus, nicht nur in ihrem. Wenn man es genau nimmt, was habe ich denn mit ihr zu tun?
Er ist in diesem Fall mein "Vermieter".
Dementsprechend ist es so, daß sie ihr Anliegen an ihn richten muß und nicht an mich. Und glaubst Du allen Ernstes, wenn sie mit ihrem Freund einziehen würde, daß dieser freiwillig an meinen Freund Miete zahlen würde?

Aber wer sagt denn überhaupt, daß ich umsonst im Haus wohne?
Ex sollte es vielleicht auch mal so sehen, daß ihr Ex ohne mich gar nicht in der Lage wäre Unterhalt, Kleidung, Freizeit, Urlaub, Friseur, Geschenke, Sport, Jugendfreizeiten und Essen für auch "ihre" Kinder in diesem Umfang zu finanzieren. Und jetzt noch die von ihr geforderte Nutzungsentschädigung für das Haus.
Kann einer Mutter das völlig egal sein?

Er hat ihr mehrfach (über Anwalt) angeboten ins Haus zu ziehen. Allerdings müsste sie ihn dann ausbezahlen und müsste die Schulden alleine tragen und das kann aber vor allem möchte sie natürlich nicht.
Er hat alle Rechnungen (Reparaturen, Versicherungen, Steuern, Straßenarbeiten der Stadt etc.) des Hauses die in den letzten Jahren angefallen sind, alleine bezahlt. Da war sie dann plötzlich nicht Miteigentümerin des Hauses!

Nebenbei haben sie erst sehr kurz in diesem Haus gewohnt (ist noch nicht komplett fertiggestellt) und sie hatte sich bereits bevor sie in dieses Haus eingezogen sind, schon anderweitig orientiert.

Wir müssen jetzt den Bericht des Gerichtsgutachters abwarten und falls mein Freund zu mehr als 100 Euro monatlich Nutzungsentschädigung "verdonnert" werden sollten, muß das Haus verkauft werden, da er die Kosten nicht mehr tragen kann. Falls sie einem Verkauf dann immernoch nicht zustimmen wird, muß es zwangsversteigert werden und dann hat weder er noch sie oder die Kinder etwas davon.

Danke für Deinen Denkanstoß.
Ich versuche den Kopf nicht hängen zu lassen, aber wir sind erschöpft, weil ein Ende einfach nicht abzusehen ist.

Lieben Gruß,
Rene
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2010 um 15:58 New
Hallo Susa,

habe den Brief wirklich nur geschrieben, weil ich gehofft hatte, in Bezug auf die Kinder etwas bewirken zu können. Auch ihre Freundin und ihre Mutter haben versucht sie in Bezug auf ihr Verhalten gegenüber den Kindern, positiv zu beeinflussen, leider ohne jeglichen Erfolg!
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft jeglichen Kontakt vermeiden, aber weiterhin grüßen, falls wir uns begegnen.

Du hast genau den Punkt getroffen!
Meine Gedanken kreisen fast ausschliesslich darum, was ihr jetzt wohl wieder für eine Gemeinheit einfällt, wie die Kinder drauf sind, wenn sie zu uns kommen, welche Beleidigungen sie den Kindern wieder an den Kopf geschmissen hat, welche Post wieder in unserem Briefkasten ist, ob sie eine böse Mail geschickt hat und, und, und. Eine Zeit lang haben mein Freund und ich auch nur davon geredet, abends beim Essen, am Wochenende beim Frühstück etc. Sie hat unsere Gedanken und unser Leben beherrscht. Auch habe ich mein Verhalten gegenüber den Kindern nach ihr gerichtet. Was ist, wenn ich das jetzt den Kindern erzähle, diesen Witz mache oder mich so verhalte, dann sagen sie es ihr und ich löse somit wieder eine Hetzkampagne aus. Es fällt mir manchmal zwar sehr schwer, aber ich bin auf gutem Wege, entspannter und vor allem ganz "ich" zu sein, wenn ich mit den Kindern zusammen bin.
Mein Freund und ich sind uns jetzt einig, daß sie genau das mit ihrem Verhalten bezweckt und wir ihr, genau wie Du sagst, gar keinen Raum in unserem Leben geben dürfen.
Es ist nur so verdammt schwer!

Danke Dir für Deinen Rat,
Rene


[Editiert am 9/3/2010 um 15:59 von Rene]
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Kleene
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2010 um 21:17 New
Hallo Rene,
deine situation ist wirklich sehr schwer. aber vielleicht kannst du irgendwann auch zu der sichtweise kommen, dass z.b. mails der ex nicht für euch sind, sondern für deinen freund, den du natürlich unterstützt, aber dass es zumindest generell mal eine auseinandersetzung zwischen ihm und ihr ist und nicht in erster linie auch dein problem. ich weiß dass es schwer ist, aber ich glaube, sonst wirst du verrückt. wenn nicht du die freundin wärst, sondern eine andere frau gäbe es trotzdem den zoff, also versuch es mit einer gewissen distanz zu sehen und dich auch nicht in jeden konflikt mit hinein ziehen zu lassen. ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber aus eigener erfahrung weiß ich, dass es auch in der beziehung einfacher war, je mehr ich mich nicht in die konflikte meines (mittlerweile ex-)freund und seiner ex einmischte. ich habe versucht mich zurück zu nehmen, nicht zu allem meine meinung gesagt, war aber für ihn da und natürlich für die kinder.
ich wünschr dir viel glück und kraft.

LG Kleene


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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 09:06 New
Sicher würde ihr Freund nicht frewillig zahlen, aber ich würde nicht in einem Kreditvertrag drinstehen wollen, wenn ich nichts außer Schulden davon habe. Ich versteh schon dass sie Entschädigung haben will.

Und wie das Innenverhältnis aussieht, wer von wem der Mieter ist, ist eigentlich egal. Sie kann für Ihre Haushälfte von deinen Freund Miete verlangen, im Gegenzug müsste sie sich eben am Kredit beteiligen. Das ist aber alles Vereinbarungssache und da sie zum Gespräch nicht bereit ist, versucht sie es eben anders rum. Lasst euch in dem Fall gut beraten. Der Anwalt vom meinem Freund meinte, wenn er Kosten übernimmt, ist er selber Schuld. Seien es Reparaturen oder Nebenkosten. In euren Fall würde ich bei Rep. immer die Hälfte von ihr einfordern.

Ich finds auch echt bedenklich, wenn sie weiter im Grundbuch und Kreditvertrag steht. Sie kann jederzeit kommen und Anspruch auf ihre Hälfte haben wollen. Ungerecht ist das alles, aber man kann eben nicht viel machen.

Auch wenn er den Kindern soviel Luxus gibt, das hat nichts mit dem Haus zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Das eine sind Eheverbindlichkeiten und das andere ist sein - so doof es ist - Privatvergnügen.

Ich würde vielleicht auch mal darauf achten, dass er sich nicht finanziell ruiniert, wenn er soviel bezahlt. Bin mir nicht sicher, aber in eurem Fall kann er bestimmt die Hälfte des Kredites vom KU abziehen, auch dass sie mit jemanden zusammenwohnt ist ein Vorteil für deinen Freund zumindest was Ehegattenunterhalt betrifft. An der Stelle kann ich nur sagen, es wäre besser dass alles mit einem Anwalt zu klären. Den so ein Haus birgt leider viele Risiken und Kosten.

Ich hab mal gelesen, dass es einen Verein für Väter gibt. Die kümmern sich speziell um Väter die Probleme mit den Kindern und/oder Frau haben. Googel mal danach, vielleicht wäre das eine Anlaufstelle. Ich schau auch nochmal ob ich da was finde...


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http://vaeter-helfen-vaetern.de/
http://www.vaeterfuerkinder.de/

gibt noch einiges mehr, klickt euch mal durch


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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 09:49 New
Hallo Kleene,

ja, da hast Du recht - genau das muß ich versuchen.
Ich versuche, mich etwas mehr zu distanzieren, ist sehr schwer, auch weil sie mich ja ständig mit reinzieht und beleidigt, aber ich habe aufgegeben, sie verstehen zu wollen.
Wenn Mails über "unseren" Urlaub oder wegen "unserer" Wochenendplanung kommen betrifft es mich ja direkt, da Abstand zu halten ist sehr schwierig.
Natürlich bin ich weiterhin für die Kinder da!

Danke für die Aufmunterung!
Rene


[Editiert am 10/3/2010 um 09:50 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 10:38 New
Hallo Sonnenschein!

Es läuft mittlerweile alles nur noch über die Anwälte und der Anwalt meines Freundes scheint auch ganz gut zu sein.

Ehegattenunterhalt zahlt er nicht. Es wurde schon berücksichtigt, daß sie mit jemandem lebt, er mit mir lebt, die gemeinsamen Hausschulden und natürlich seine Zahlungsfähigkeit.
Sie hatte auch noch bis vor 3 Monaten Zugang zu manchen Bereichen des Hauses. Das ist auch noch so eine Geschichte!

Die Kosten für Rep. etc. müßte mein Freund einklagen, da sie trotz Aufforderung über den Anwalt, nicht hälftig bezahlt.
Natürlich hat sie einen Anspruch auf ihre "Hälfte" des Hauses.
Sie lehnt ja alles ab! Mein Freund hat bereits alles angeboten, weil er endlich abschließen möchte.
Sie zieht wieder ein und sie zahlt ihn aus, er bleibt drinnen und zahlt sie aus, Haus wird verkauft.
Doch sie verlangt von ihm eine Summe, die absolut nicht realistisch ist (sagen sogar 2 unabhängige Gutachter und 1 Makler). Verlangt er von ihr genau diese Summe, kommt nur die Antwort per Anwalt ganz nach dem Motto "der spinnt ja wohl".
Sie lehnt alle Lösungsvorschläge seit 2 Jahren ab.
Jetzt plötzlich, nachdem sie erfahren hat, daß mein Freund auf keinen Fall vermieten hat - na, 3 Mal darfst Du raten - genau, will sie vermieten! Da mit ihr eine Immobilie besitzen nur Ärger bedeuten würde (GELD), ist er dazu nicht bereit.
Wer müßte sich kümmern? Er. Wer würde die Kosten tragen? Er. Außerdem möchte er so wenig Berührungspunkte wie möglich mit ihr haben und das sind und bleiben "nur" die Kinder.

Klar, sind Haus und Kinder 2 verschiedene Dinge, wir sind jedoch der Meinung, sie müßte ein Stück weit doch auch froh und erleichtert sein, daß er weiterhin ein guter Vater ist, sich super um die Kinder kümmert und keine Kosten scheut. Das sollte doch Priorität sein - aber sie will lieber Geld von ihm wegen dem Haus, als daß er Geld für das Wohl der Kinder ausgibt - irgendwas stimmt doch da nicht?!

Bei einem Vätertreff war mein Freund auch schon, aber er hat dort für sich keine Hilfe bzw. brauchbaren Informationen bekommen können.

Lieben Dank für Deine Unterstützung!
Rene


[Editiert am 10/3/2010 um 10:41 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 11:01 New
Hallo Rene,

im Rahmen der Scheidung kann Dein Freund den Antrag stellen, dass ein Vermögensausgleich durchgeführt wird, sofern gesetzlicher Güterstand besteht (Zugewinngemeinschaft). Wichtig ist, dass ein solcher Vermögensausgleich beantragt wird, da er bei einer Scheidung nicht automatisch durchgeführt wird!

Das würde in Deinem Fall bedeuten, dass der Wert des Hauses durch einen Sachverständigen geschätzt wird. Von diesem werden dann die Schulden abgezogen und die Hälfte der daraus resultierenden Differenz ist das jeweilige Endvermögen von Ex und Deinem Freund.
Nun wird noch das Anfangsvermögen ermittelt, das ist das, was jeder in die Ehe mitgebracht hat oder was ihm von einer dritten Person persönlich geschenkt wurde (z.B. der Bauplatz etc.)

Kommt es im Vermögensausgleich zu keiner Einigung, dann kann Dein Freund nur noch die Zwangsversteigerung beantragen, was allerdings mit erheblichen Vermögenseinbußen verbunden sein kann. Daher sollte diese Lösung immer die wirklich allerletzte sein.

Vielleicht wäre es ein Weg, dass man sich mit Ex darauf einigt, einen vereidigten Gutachter zu beauftragen, der den Wert des Hauses schätzt. Oder Dein Freund und sie geben jeweils ein Wertgutachten in Auftrag und man einigt sich dann auf den Mittelwert.

Wechselseitige Zahlungsverpflichtungen für den Hauskredit werden bei der Unterhaltsberechnung verrechnet. Ob seiner Ex wirklich kein EU zusteht, kann ich so nicht sagen. Allein die Tatsache, dass sie mit jemandem zusammen lebt muss nicht unbedingt die Verwirkung von EU bedeuten. Die beiden müssen in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammen leben und wirtschaften und füreinander einstehen. Davon geht man im Regelfall erst nach einer gewissen Zeit aus (1 bis 3 Jahre).

Eine Nutzungsentschädigung für ihren Hausanteil steht ihr auf jeden Fall zu. Ob man diese mit der Kreditzahlung verrechnen kann hängt davon ab, ob ihr EU zusteht oder nicht.

Und ich sehe es übrigens nicht so, dass sie froh und erleichtert sein muss, dass sich der Vater um seine Kinder kümmert, denn zum einen ist das normal und zum anderen, macht sie das ja auch ;)


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Hallo Admina,

danke für die Tipps!
Ein Gerichtsgutachter kommt diesen Monat, um den Mietwert des Hauses zu schätzen und anhand daran dann "ihre" Nutzungsentschädigung zu ermitteln.

Ein vereidigter Gutachter war bereits letztes Jahr im Haus (von meinem Freund organisiert und bezahlt), doch mit diesem Gutachten ist sie nicht einverstanden - in ihren Augen nicht genug.

Ihre "Wohngemeinschaft" besteht bereits genauso lange, wie unsere, nämlich über 2 Jahre und wurde genau wie unsere, in der Berechnung als "eheähnlich" angesehen.

Zwangsversteigerung will er auf jeden Fall verhindern. Denn dann hat keiner was davon, aber sie scheint sich dem Ernst der Lage nicht wirklich bewusst zu sein.

Das mit dem Haus, geht mir persönlich auch nicht sooo sehr an die Nieren aber die Kinder...

Ja, im "Normalfall" würde ich auch sagen, warum soll sie froh sein, daß er sich kümmert? Er ist der Vater und das will er ja auch sein.
Du schreibst:"Zum einen ist das normal". Ja das ist es...eigentlich.

Normal ist das was sie macht aber nicht!
Denn wenn eine Mutter bereits seit über 2 Jahren unermüdlich ihre eigenen Kinder regelrecht "fertig" macht und sie j e d e n Tag gegen den Vater (und auch mich) aufhetzt, kann sie wirklich froh sein, daß der Vater nicht irgendwann verzweifelt und (seine Kinder) nicht aufgibt.

Ich rede von permanenten, übelsten Beschimpfungen (z.T. auch mit Gegenständen nach den Kindern werfen) gegen die Kinder: "Du bist ein Ars....., wie Dein Vater","Du hast alle schlechten Eigenschaften von Deinem Vater","Du bist ein Lügner wie Dein Vater", "wenn es euch doch so toll bei eurem Vater gefällt, bleibt doch gleich da", "es werden keine Telefonate mit eurem Vater und der Schlampe geführt", "ich kann Dir das nicht kaufen, weil Dein Vater nichts für Dich bezahlt", "euer Vater liebt euch nicht mehr, weil er jetzt eine Neue hat", "euer Vater hat auf den Schulfesten nichts zu suchen, der gehört da nicht hin, es geht ihn nichts an", "wenn euer Vater nicht mehr Geld bezahlt, ziehen wir um und ihr seht ihn nie wieder", "Du feierst Deinen Geburtstag nicht bei Deinem Vater, ich mache Dir eine viel bessere Feier","wenn Du Sport machen willst, soll Dein Vater das bezahlen, er zahlt ja sonst nichts", "Du m u ß t jetzt zu Deinem Vater, sonst ist er sauer auf Dich", "eurer Vater bekommt jetzt noch ein Kind mit Rene und dann seid ihr abgeschrieben", "wenn ihr jetzt eure Taschen nicht packt, fahre ich ohne euch und dann fahre ich mich tot und ihr seid Schuld!" und die Liste geht ewig weiter.

Mein Freund war schon fast so weit, daß er gedacht hat, die Kinder gar nicht mehr zu sich zu nehmen oder zu sehen und Abstand zu halten.
Sein Gedanke war, daß sie dann keine Angriffsfläche hätte und die Kinder endlich in Ruhe lassen würde, weil kein "Berührungspunkt" zwischen ihm und ihr vorhanden wäre.
Aber er hat sich dann doch dagegen entschieden, weil sie dann wahrscheinlich nur noch mehr hetzen würde und er seine Kinder dann wirklich verlieren könnte und alleine diesen Gedanken kann er nicht ertragen.

Und ob sie sich ausreichend um die Kinder kümmert, sei noch dahingestellt. Vor allem der Vater ist da ganz anderer Meinung.
Z.B. nur 2-3 warme Mahlzeiten in der W o c h e,
Kinder kommen im kalten, nassen Winter mit Turnschuhen, ohne Mütze, ohne Schal mit T-Shirt bekleidet,
sie fährt an ihrem Sohn vorbei und nimmt ihn nicht mit nach Hause, weil es Vater Wochenende ist und der Vater das Kind ja (extra) abholen kann,
läßt den 13jährigen schon Filme ab 18 sehen,
die Kinder dürfen unter der Woche bis 23Uhr aufbleiben (der Kleine ist 7) und am Wochenende teilweise noch länger (dann schlafen sie länger!).
Das sind nur einige kleine Beispiele, wo die Meinungen über das was gut ist für die Kinder und was nicht, stark auseinander gehen.

Mhh, sag Du mir, ob man das heutzutage also unter "ausreichend" gekümmert versteht?

Daß für den Vater der Umgang mit den Kindern dadurch sehr schwierig und belastend ist, erklärt sich ja von selbst.
Viele Väter hätten schon aufgegeben, weil sie die nervliche Belastung aber vor allem auch den Kummer der Kinder gar nicht ertragen könnten! Weißt Du, wie hilflos und verzweifelt ein Vater da sein kann?

Ach, nur noch eins: S i e hat ihn verlassen und hat ihm die Kinder entrissen - weder die Kinder noch er hatten da groß die Wahl.

Bin oft verzweifelt...

Rene


[Editiert am 10/3/2010 um 12:53 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 13:11 New

Zitat:

Original von Rene:

Ein vereidigter Gutachter war bereits letztes Jahr im Haus (von meinem Freund organisiert und bezahlt), doch mit diesem Gutachten ist sie nicht einverstanden - in ihren Augen nicht genug.


Das ist leider öfters so, dass sich der eine vom anderen über den Tisch gezogen fühlt. Darum ja mein Vorschlag, dass jeder ein Gutachten in Auftrag gibt und man dann den Mittelwert von beiden nimmt.

Zitat:
Ihre "Wohngemeinschaft" besteht bereits genauso lange, wie unsere, nämlich über 2 Jahre und wurde genau wie unsere, in der Berechnung als "eheähnlich" angesehen.


Relevant ist, dass die eheähnliche Gemeinschaft auch vor Gericht Bestand hat, aber bei 2 Jahren dürfte das nicht so sehr das Problem sein, denke ich mal.

Es ist schlimm, was du schreibst, wie die Mutter mit ihren Kindern umgeht, aber ich kann da immer noch keinen Grund darin sehen, dass sie dankbar sein soll, dass der Vater seiner Verpflichtung nachkommt und sich um die Kids kümmert. Im Gegenteil - da die Mutter offensichtlich überfordert mit der Situation ist, finde ich es um so normaler, dass der Vater sich kümmert. Eher finde ich es abnormal, wenn sich ein Elternteil ausklinkt und seine Kinder im Stich lässt, nur weil die Mutter schlecht über ihn oder Next spricht. Oftmals ist das auch einfach ein Weg des geringsten Widerstandes - und ich weiß, dass ich mir mit dieser Ansicht nicht immer Freunde mache.

Mich stört es irgendwie ein bisschen, wenn Nexten eine gewisse Dankbarkeit und Demut von der Ex erwarten, weil der Vater sich weiterhin um die Kinder kümmert.

Ob sich die Mutter ausreichend um die Kinder kümmert, kann man hier aus der Ferne wohl nicht beurteilen. Hinzu kommt, dass jeder einen anderen Erziehungsstil hat, jeder andere Ansichten usw. Über körperliche und psychische Gewalt muss man wohl nicht streiten, aber Sachen, wie lange ein Kind am Wochenende aufbleiben darf, allerdings schon. Letztendlich ist es auch die Angelegenheit der Eltern, wie sie ihr Kind erziehen und als Next sollte man sich da weitgehend zurückhalten und herausnehmen. Wenn Dein Freund der Meinung ist, dass in der Kindererziehung durch seine Ex etwas im Argen liegt, dann liegt es an ihm, entsprechend zu agieren, die Kinder vieleicht öfters zu holen oder als letzte Konsequenz, sie ganz zu sich zu nehmen.

Kinder sind beim Umgang auch nicht immer nur deshalb verstört, weil die Mutter grundsätzlich alles falsch macht. Für Kinder ist es allgemein eine schwierige Situation, wenn Eltern sich trennen und dann neue Partner hinzukommen. Versuch Dich, was die Frau betrifft, ein wenig zurück zu nehmen - sie ist nicht Deine Baustelle.

Hier hat es schon mal jemand geschrieben: Du machst Dich ansonsten selbst noch total verrückt. Unterstütze Deinen Freund, aber mach Dich nicht zu seiner Anwältin oder Rächerin. ;)


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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 13:17 New
Liebe Rene,

bislang habe ich hier nur gelesen, nie geschrieben (bei der Gelegenheit: Hallo an viele! Toll, dass es dieses Forum gibt! Toll, dass es andere gibt, denen es geht wie mir!)
Dein Thread hat mich dazu bewogen, einige Worte loszuwerden. Ich fühle mich sehr an meine aktuelle Situation erinnert...

Du hast recht: Das ist kein "normales" mütterliches Verhalten mehr. Es ist nicht mehr nachvollziehbar und es entbehrt jeder Vernunft.
Und: Es gibt meiner Meinung nach so gut wie nichts, was Du dagegen unternehmen kannst. Du machst dich nur selbst fertig, wenn du die ganze Zeit an diese wunde Stelle schaust. Es ist wahnsinnig schwer, sich davon zu distanzieren und es ist die einzige Möglichkeit, damit klar zu kommen. Für mich zumindest.

"Ein gutes Leben ist die beste Rache", heisst es. Daran denke ich oft. Ich versuche trotz all dieses Wahnsinns
- eine liebevolle Partnerschaft zu führen,
- meinen Stiefkindern eine belastbare Basis zu bieten, in der sie sein dürfen, wie sie sind,
- meine Gedanken woanders hinzulenken, wenn sie wieder zu lange bei der Ergründung des kleingeistigen und armseligen Verhaltens der Exfrau verweilen,
- nicht selbst in Trauer und Depression zu verfallen, wenn ich sehe, wie sehr mein Lebensgefährte unter der Situation leidet,
- für mein Wohl zu sorgen (mit dem Hund spazierengehen, essen kochen, Freunde treffen usw.)

Vielleicht hilft es dir und deinem Partner, ein Buch anzulegen, entweder ein "echtes" aus Papier oder eine Datei am Computer, in der ihr beide loswerdet, was euch belastet. Vielleicht ist es eine Idee, Briefe an die Kinder zu schreiben und sie nicht loszuschicken oder um sie ihnen zu zeigen, wenn sie erwachsen sind.

Du wirst nicht "dagegen" können, du kannst nur versuchen "mit" dem ganzen zu gehen. Ich stelle mir oft vor, diese ganzen unerklärlichen und furchtbaren Dinge kommen auf mich zu, wie als würde ich beschossen - und ich stelle mich seitlich hin und sie rauschen an mir vorbei ins Leere.

Luise
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Tolles Posting @Luise!
Und auch Dir ein herzliches Willkommen! :)


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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 13:23 New
Hey Luise,

bin sehr froh, daß Du etwas geschrieben hast und dann gleich soetwas!
Genau das sind nämlich auch meine Gedanken, aber in der Umsetzung scheine ich bzw. wir immer (mal) wieder zu scheitern und kraftlos zu werden!

Du machst mir Mut!

Herzlichen Dank und auch Dir viel Glück im "seitlich hinstellen".

Lieben Gruß,
Leslie
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2010 um 14:00 New
Hallo Admina,

sie ist nicht bereit Geld auszugeben für "ihren" eigenen Gutachter.
Denn die Idee von Dir finde ich super, nur leider würde bei ihr auch das nicht fruchten, weil es sowieso nie genug scheint - egal wer welchen Wert bestimmt!

Du findest es nur "schlimm" wie die Mutter mit ihren Kindern umgeht?
Ups, das finde ich aber bedenklich.
Ich sehe ihr Verhalten eher wie Luise - es entbehrt jeglicher Vernunft und ist absolut inakzeptabel und auch nicht nachvollziehbar.

Vielleicht habe ich es nicht verständlich genug beschrieben, aber sie versucht a l l e s, um die Kinder von ihm fern zu halten oder ihn schlecht zu machen und damit das gute Verhältnis zum Vater zu zerstören.
Sie streicht Verabredungen bzw. feste "Vatertermine" und versucht es bei den Kindern ihm in die Schuhe zu schieben -nicht er.

Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß der Vater seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen "möchte" oder gar seine Kinder im Stich lässt "nur" weil sie über uns hetzt - ganz im Gegenteil!
Er mußte sich (durch sie ausgelöst) von den Kindern schwerste Beschimpfungen, Beleidigungen und Verletzungen anhören.
Ich kenne Deine Geschichte nicht, aber wenn man so einen Horror erlebt, weiß man genau, daß dies nichts mit dem Weg des geringsten Widerstandes zu tun hat!
Irgendwann ist auch ein Mann nervlich am Ende und kann es nicht mehr ertragen, seine Kinder so leiden zu sehen und so völlig hilflos zu sein. Und wir reden von einem Schaden an den Kindern, der nie wieder gut zumachen ist. Soll er ihr etwa dafür dankbar sein?

Ich "verlange" auch keine Dankbarkeit von ihr, aber als Mensch "verlange" ich von ihr, daß sie ihre Kinder endlich seelisch nicht mehr so fertig macht und sie endlich in Ruhe läßt, um das Ganze verarbeiten können und ihren eigenen Weg durch diese Situation finden zu können.

Sie kann doch ihren "Kampf" nur mit ihrem Ex-Mann austragen, aber sie trägt es ja lieber auf dem Rücken der Kinder aus, denn zu etwas anderem ist sie viel zu feige.
Und ist das in Deinen Augen etwa nicht der Weg des geringsten Widerstandes - nämlich auf den Kindern rumzuhacken anstatt sich nur mit ihrem Ex auseinanderzusetzen?

Gut, es liegt an ihm dementsprechend zu agieren, wenn er dagegen ist, daß z.B. seine Kinder Horrofilme schauen oder bis in die Puppen wach bleiben.
Bitte gib ihm einen Tipp, wie man das anstellt, wenn eine Kommunikation mit der Mutter völlig ausgeschlossen ist.
Öfters zu uns holen - boykottiert sie, vor Gericht gehen - der Kleine wäre dadurch völlig zerstört und die Kinder trennen ist undenkbar.

Ich denke schon, daß die oder der "Next", in dem Fall ich, indirekt mit der Erziehung der Kinder konfrontiert ist.
Ich habe zwar keine Rechte an den Kindern, aber ich muß nicht alles durchgehen lassen.
Die Kinder leben auch in meinem Haushalt. Ich verbringe (gerne) sehr viel Zeit mit ihnen beim Lernen, Lesen, Spielen, Essen, als Ratgeberin etc. abgesehen von den normalen Dingen wie z.B. finanziere ich ihre Geschenke, ihr Essen, ihre Urlaube und ihre Kleidung mit, wasche, putze und koche für sie - immerhin ca. 140 Tage im Jahr.
Ich bin daher der Meinung, mich nicht beschimpfen, belügen oder benutzen lassen zu müssen, auch nicht von seinen Kindern.

Ich habe auch nicht behauptet, daß die Mutter alles falsch macht - das würde ich mir gar nicht anmaßen, auch weil ich keine Mutter bin.
Und, daß die Kinder nicht ausschließlich durch ihr schreckliches Verhalten verstört sind, ist mir auch klar.

Rausnehmen heißt jedoch nicht, daß ich ohne etwas zu unternehmen mitansehen muß, wie die Kinder so von ihr behandelt werden und leiden, oder?

Gruß, Rene


[Editiert am 10/3/2010 um 14:08 von Rene]
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Zwei Dinge:

1. Wenn du für die Kinder was finazierst oder sonst irgendwie was leistest, benutz es nicht um dir irgendwelche Rechte daran herzuleiten... so klingt das nämlich. Ich musste auch lernen, mich in finaziellen Dingen so zurückzuhalten, dass ich nicht untergehe, oder wenn ich es was finanziere, dann halte ich meinen Mund. Ich würde es nie wieder jemanden zum Vorwurf machen, wohin mein Geld geht. Schon gar nicht an die Mutter, denn die ist die letzte die dankbar sein sollte. Es geht um die Kinder und was dein Freund ihnen bietet, nicht darum ob Ex damit einverstanden ist. Und was du mit deinem Geld machst, interessiert sie nicht. Dankbarkeit für dein Sponsoring kann vielleicht irgendwann mal vorkommen, aber ich denke eher nie und ich würde mir darüber keinen Kopf machen.

2. Aus der Ferne, weil niemand kennt diese Frau, kann man sich kein Urteil über sie bilden. Ja, das Verhalten von ihr ist schlimm, aber es gibt immer zwei Seiten - bitte nicht falsch verstehen...


Natürlich leben die Kinder auch bei euch, aber das wusstest du doch vorher. Warum das jetzt als Grund nehmen um irgendwas gegen die Mutter zu haben - unabhängig davon wie sie ist. Das sind Dinge zwischen dir und deinem Freund, das kann und sollte der Mutter ehrlichgesagt egal sein.

Natürlich ist es schwer als Vater Hilfe zu finden, aber es gibt doch genügend stellen. Nur weil es bei einem Vatertreff nicht geklappt hat, muss er doch nicht aufgeben.

Auch ich mische mich ziemlich viel in Dinge ein, die er mit seiner Frau regeln sollte. Der dank dafür ist, dass ich zur Magenspiegelung darf, wegen Verdacht auf ein Geschwür. Gott sei dank, geht sie jetzt einigermaßen gut mit den Kindern um, was ich an ihr schätze, denn für mich scheint es so, als kommt sie langsam und allmählich mit der Situation klar. Dankbarkeit, weil vielleicht auch ich durch Tips an ihn, die er an sie weitergegeben hat, geholfen habe, erwarte ich aber bei weitem nicht. Wenn ich Dankbarkeit für schwierige Situationen erhalte, dann von meinem Freund. Aber das kommt eigentlich frewillig und nicht weil ich ihm alles aufzähle, was ich wieder gemacht habe.

Wenn das finanzielle waas die Kinder betrifft, euch eigentlich nicht weiter stört, dann regt euch darüber nicht auf. Bringt doch nix. Aber erwartet von ihr kein Verständnis oder Dankbarkeit. Versucht euch daran, dass es den Kindern besser geht. Aber da muss er handeln, weniger du. Klar hast du Hass in dir, aber mal ehrlich, das hilft auch nicht oder?


[Editiert am 10/3/2010 um 14:49 von Sonnenschein]



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Hallo Sonnenschein,

1. Wenn mein Freund und ich die Kinder nicht zusammen "finanzieren" würden, hätten die Kinder es nicht so gut, wie sie es jetzt haben.
Und Du möchtest mir erzählen, das spielt keine Rolle und die Mutter interessiert es nicht, ob es ihren Kindern gut oder noch besser geht?

Und warum sollte die Mutter "die letzte sein", die dankbar ist?
Muß ich das jetzt verstehen?
Der Vater soll dankbar sein, seine Kinder überhaupt sehen zu dürfen aber sie muß für nichts dankbar sein?
Dann habe ich wohl wirklich ein komplett anderes Denken.
Ich glaube nämlich, ein bißchen Dankbarkeit kann keinem Schaden!

Du stellst es so dar, als ob ich meine "Rechte" (die ich so oder so nie an den Kindern haben werde) erkaufen wollte. Das habe ich gar nicht nötig.
Und warum soll man denn bei den Kindern den Mund halten?
Warum dürfen/sollen die Kinder nicht wissen, wer ihnen ihre Kleidung, Geschenke, Freizeit, Urlaub etc. mitfinanziert?
Wenn alles immer so selbstverständlich ist, wie sollen Kinder denn dann eine gewisse Wertschätzung und auch Dankbarkeit lernen?
Das hat nichts mit Vorwurf (weder an die Mutter noch an die Kinder) zu tun.

Was ich mit meinem Geld mache, ist meine Entscheidung und geschieht auch in Absprache mit meinem Freund.

2. Ja, könnte man absolut falsch verstehen.
In meinen Augen rechtfertig nichts und zwar überhaupt nichts, das Verhalten welches sie an den Tag legt.
Ihr bzw. Du kennst sie bzw. ihr Verhalten nicht, da kann ich auch nur sagen, sei froh.
Und ja, es gibt immer 2 Seiten. Doch ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, daß in Bezug auf die Kinder weder ich noch mein Freund uns je etwas zu Schulden haben kommen lassen und immer versuchen, sie außenvor zu lassen.
Außerdem hat sie die Trennung gewollt und ihn betrogen - also warum läßt sie dann andere (ihre eigenen Kinder und ihren Ex) nicht in Frieden ihr Leben wieder aufbauen?

Natürlich wußte ich vorher, daß die Kinder bei uns sein werden.
Das unterstütze ich ja auch und darum geht es auch nicht.
Nein, ich zähle meinem Freund auch nicht dauernd auf, was ich alles für ihn oder/und seine Kinder mache oder finanziere - aber meine Meinung ist, daß es trotzdem niemals für niemanden nur als Selbstverständlichkeit hingenommen werden sollte.
Oder sollte es umgekehrt auch einfach hingenommen werden, wenn z.B. ihr neuer Lebensgefährte oder ich in irgendeiner Art schlecht/gemein zu den Kindern wäre?

Deinen Satz, daß ich die Tatsache, "daß die Kinder viel bei uns sind als Grund nehme, etwas gegen sie zu haben, unabhängig davon, wie sie ist", habe ich nicht verstanden...
"Unabhängig davon wie sie ist" - das ist doch genau der Knackpunkt. Diese Frau wäre mir total egal, wenn sie in ihrem Verhalten ihren Kindern gegenüber nicht so unverantwortlich wäre und einfach alle in Ruhe leben lassen würde (nicht auf das Haus bezogen). Nein, wirklichen Hass auf sie habe ich nicht. Ich bin nur völlig ratlos und mir fehlt jegliches Verständnis für ihr Verhalten.

Mein Freund hat nicht aufgegeben, aber er ist vom Jugendamt und von Vätertreffen erst einmal geheilt und sucht nach anderen Möglichkeiten.


[Editiert am 10/3/2010 um 15:24 von Rene]
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Hallo Rene,

Zitat:
Du findest es nur "schlimm" wie die Mutter mit ihren Kindern umgeht?
Ups, das finde ich aber bedenklich.
Ich sehe ihr Verhalten eher wie Luise - es entbehrt jeglicher Vernunft und ist absolut inakzeptabel und auch nicht nachvollziehbar.


Um sich vernünftig ein Urteil bilden zu können, braucht man genügend Informationen, die ich einfach nicht habe. Ich halte es eher für bedenklich, wenn man ins Blaue hinein andere verurteilt.

Ich will Dir mit Sicherheit keine Lügen unterstellen, aber jeder hat seine eigene Wahrnehmung und man kann Dinge so oder so interpretieren. Deinen Hass auf diese Frau muss ich nun ja aber nicht teilen, sondern ich versuche objektiv und neutral zu bleiben.

Zitat:
Er mußte sich (durch sie ausgelöst) von den Kindern schwerste Beschimpfungen, Beleidigungen und Verletzungen anhören.
Ich kenne Deine Geschichte nicht, aber wenn man so einen Horror erlebt, weiß man genau, daß dies nichts mit dem Weg des geringsten Widerstandes zu tun hat!


Ich habe auch nicht nur tolle Zeiten erlebt, aber für mich gab es niemals auch nur im geringsten den Gedanken, meine Kinder aufzugeben und mich nicht mehr um sie zu kümmern.
Jeder mag da seine eigenen Ansichten haben, für mich ist es eben kein Weg, seine Kinder im Stich zu lassen. Wenn man mit den Nerven am Ende ist, dann muss man sich Hilfe holen - die Augen zu verschließen ist für mich kein Weg.

Ich weiß nicht, was alles zwischen Deinem Freund und seiner Ex vorgefallen ist und für meinen Geschmack hängst Du Dich da auch viel zu sehr rein. Was bringt es, pausenlos auf der Frau rumzuhacken und darzulegen, was für ein schlechter Mensch sie ist? Du ruinierst Dir damit nur Deine Nerven.

Wenn Dein Freund nicht weiß, wie er agieren soll/kann, dann liegt es an ihm, sich Hilfe zu holen. Er ist ja ein mündiger, erwachsener Mensch und sollte das hinbekommen. Und die Kinder sind nun mal seine Angelegenheit und nicht Deine - egal wie oft Du mit ihnen zusammen bist oder was Du ihnen finanzierst. Das sollte Dir bewusst sein und auch, dass Du selbst nichts machen kannst. In diesem Punkt gebe ich Dir recht: Du kannst nur zusehen und Deinen Freund unterstützen - mehr nicht.
Je weiter Du Dich aus dem Fenster lehnst und je mehr Du aktiv wirst, umso schlimmer wird es. Einzig Dein Freund kann aktiv werden.

Du kannst den Kindern natürlich direkt bestimmte Dinge untersagen oder gewisse Sachen anordnen, die Euer Zusammenleben konkret betreffen - aber letztendlich ist die Erziehung Sache Deines Freundes und seiner Ex. Du kannst daran nichts ändern, Du kannst sie nicht ändern, du musst sie auch nicht verstehen.


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Oje...
Du, ihr könnt natürlich den Kinder sagen "das haben wir für euch gekauft" aber sicher nicht zur Mutter gehen "wenn ich nicht so viel zahlen würde, wäre das und das".

Vater kümmert sich um Kinder: oh toll, Next ist auch dabei, jetzt bin ich aber mal dankbar weil sie was bezahlt (um es mal plump zu sagen) .. Ähh, nee. Sowas kann man mal erhoffen, wenn man sich versteht, aber sicher nicht in eurem Fall. Und ich würde es Müttern nie zum Vorwurf machen, wenn sie nicht „dankbar“ sind. Denn aus Mutter´s Sicht hast du gar nichts mit den Kindern zu tun. Klar würde sich Mutter aufregen wenn was schief läuft, würde sie sich aber auch wenn es bei der Tante wäre oder bei der Oma, aber warum sollte sie dankbar sein?????

Ich würde in so was gar keine Energie verschwenden. Stütz deinen Freund mit dieser Energie und treib ihn an sich weiter zu informieren und das Jugendamt zu nerven und Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen. Wenn er und die Kinder so leiden, dann muss er was tun.


[Editiert am 10/3/2010 um 16:36 von Sonnenschein]



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Liebe Rene,
ich möchte dir nur sagen, dass ich dich und deine Verzweiflung gut verstehen kann.

Natürlich sollten wir alle immer und jederzeit ganz erwachsen, vernünftig und sachlich sein, dazu gehört auch, immer zu sehen, dass jede Situation mindestens zwei Seiten hat, dass man sich über Menschen, die man nicht kennt, kein Urteil bilden soll etc.

Aber menschlich und für mich sehr verständlich ist, dass man nur noch hilflosen Zorn empfindet, wenn andere Erwachsene, in diesem Fall eine Mutter, ihre Kinder mit wüsten Schimpfworten bedenkt, Gegenstände nach ihnen schmeißt und mit Selbstmord droht!
Da muss ich eigentlich nicht noch mehr hören und bin auch nicht geneigt, anzunehmen, dass es dafür irgendeine Erklärung oder Entschuldigung geben könnte.

Das sieht doch eindeutig so aus, als ob eine Frau ihre Kinder für Rachegelüste missbraucht, und es ist sehr traurig, dass da offenbar niemand Einhalt gebieten kann.

Zum Thema "Weg des geringsten Widerstandes":
Manchmal kann es tatsächlich im Sinne der Kinder vernünftiger sein, wenn ein Vater sich eine Zeitlang etwas zurück hält, nämlich dann, wenn jeder Kontakt zu den Kindern dazu führt, dass diese neuen Attacken der Mutter ausgesetzt sind.
Die Kinder lieben beide Eltern, es ist schrecklich für sie, immer wieder zu hören, was für ein mieser Kerl ihr Papa ist, weil dann jedes Mal der "Papa-Anteil" in ihnen schlecht gemacht wird.
Wenn der Vater sich etwas zurück hält - vorübergehend - kann das den Alltag der Kinder also durchaus entlasten.

Dankbarkeit: Natürlich ist es selbstverständlich, dass Eltern sich gut um ihre Kinder kümmern, da muss niemand dankbar sein.
Genau so sollte es selbstverständlich sein, dass eine Mutter ihre Kinder nicht bedroht, beschimpft und den Kontakt zum Vater erschwert.
Ich bin ja Next und auch Ex und muss sagen, dass ich durchaus dankbar bin für vieles, was die neue Partnerin meines Exmannes für meine Kinder schon getan hat.Ich weiß, dass sie das nicht müsste, finde es nett und nicht selbstverständlich, wenn sie meine Tochter z.B. zum Bahnhof gebracht hat, wenn der Papa und ich arbeiten mussten, ich bin dankbar, dass sie schon oft für meine Kinder sehr schöne und passende Geburtstagsgeschenke ausgesucht hat und den Kindern gerade in den Jahren nach der Trennung das Gefühl gegeben hat, dass da eine weitere erwachsene Frau Anteil an ihrem Leben nicht und sich kümmert.
Meinem Exmann bin ich auch dankbar, dass er den Kindern gegenüber nie schlecht über mich oder meinen jetzigen Mann geredet hat, und ich weiß, dass er mir dankbar ist, dass ich immer sehr großzügig Unterhalt gezahlt habe.
Klar, alles selbstverständlich, kann man sagen, aber öfter mal ein Danke in der Familie finde ich gar nicht verkehrt, macht vieles leichter und ist, finde ich, auch für die Kinder ein gutes Vorbild.

Liebe Rene, ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich von der wirklich durchgeknallten Ex meines Mannes geschrieben habe und dann eher "Mäßigendes" hörte.
Im Nachhinein weiß ich, dass das natürlich gut und richtig ist, hier auch wieder ein bisschen unter geholt zu werden, in der Situation tut es aber auch gut, Bestätigung zu erfahren.
Deshalb möchte ich dir noch mal deutlich sagen: was du über die Mutter der Kinder deines Mannes schreibst, klingt wirklich total erschreckend, es muss für ihn, auch für dich (wie soll man sich da völlig raushalten??) und vor allem für die Kinder die Hölle sein!

Viele mitfühlende Grüße

Jella
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red_folder.gif erstellt am: 13/3/2010 um 13:36 New

Zitat:
Aber menschlich und für mich sehr verständlich ist, dass man nur noch hilflosen Zorn empfindet, wenn andere Erwachsene, in diesem Fall eine Mutter, ihre Kinder mit wüsten Schimpfworten bedenkt, Gegenstände nach ihnen schmeißt und mit Selbstmord droht!
Da muss ich eigentlich nicht noch mehr hören und bin auch nicht geneigt, anzunehmen, dass es dafür irgendeine Erklärung oder Entschuldigung geben könnte.

Das sieht doch eindeutig so aus, als ob eine Frau ihre Kinder für Rachegelüste missbraucht, und es ist sehr traurig, dass da offenbar niemand Einhalt gebieten kann.


Für mich hört sich das viel mehr nach Überforderung an, denn nach Ausleben von Rachegelüsten. Die Mutter wird gegenber ihren Kindern wohl kaum Gewalt anwenden, um dadurch dem Vater eins reinzuwürgen bzw. ist dies für mich sehr weit hergeholt. Eher könnte ich mir vorstellen, dass die Frau mit der Situation überlastet ist und öfters mal die Nerven verliert. Darum denke ich, dass es in einem solchen Fall erst recht falsch wäre, wenn man sich als Vater zurücknimmt. Was sollte dadurch besser werden?


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red_folder.gif erstellt am: 13/3/2010 um 16:21 New
Ja, die Mutter scheint wirklich überfordert zu sein.

Was mich nur wundert: warum nimmt sie dann die Angebote des Vaters, die Kinder öfter zu nehmen, nicht an?
Warum macht sie den Kindern die Hölle heiß, wenn diese Kontakt zum Vater wollen (bzw. anrufen) oder mit dem Vater Geburtstag feiern?

Das würde die Mutter doch entlasten.

Im Moment scheint es mir so - immer nur, so weit man das aus der Ferne beurteilen kann - als ob die Wünsche des Vaters sich mehr zu kümmern zu Stress für die Kinder führen.

Wenn der Vater sich meldet, die Mutter daraufhin den Kindern erzählt, was für ein schlechter Mensche ihr Papa ist und ihnen vorwirft, dass sie schon genau so sind, kann man doch wirklich auf die Idee kommen, sich mal vorübergehend zurück zu ziehen, weil dann evtl. mehr Ruhe für die Kinder einkehrt.

Ist wie beim kaukasischen Kreidekreis, wer sein Kind liebt, wird es manchmal eher loslassen als an ihm zerren, denke ich.
Natürlich soll sich der Vater nicht gänzlich aus der Verantwortung ziehen, weiter Unterhalt etc. zahlen und Angebote machen, die Kinder müssen wissen, dass sie sich jederzeit an ihn wenden können.

Es wäre vielleicht auch gut, wenn die strittigen Nebenthemen (Haus etc.) möglichst zügig gelöst werden könnten.

Da die Mutter der Kinder offenbar auch seit 2 Jahren mit einem neuen Partner zusammen lebt, kann ich aus dem Thread auch nicht entnehmen, was sie so stresst.

Ich habe auch keine konkrete Idee, was der Vater machen könnte, um den Kindern wirklich zu helfen.

Jella
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red_folder.gif erstellt am: 13/3/2010 um 17:14 New

Zitat:
Was mich nur wundert: warum nimmt sie dann die Angebote des Vaters, die Kinder öfter zu nehmen, nicht an?
Warum macht sie den Kindern die Hölle heiß, wenn diese Kontakt zum Vater wollen (bzw. anrufen) oder mit dem Vater Geburtstag feiern?


Die Kinder sind "alle 14 Tage Donnerstag bis Montag, manche Feiertage und die halben Ferien" bei ihrem Vater - von Umgangsvereitelung kann also kaum die Rede sein. Die Mutter erlaubt lediglich keine Telefonate unter der Zeit. Nicht dass ich das jetzt prinzipiell befürworten würde - aber diese Telefonate würden für sie jetzt auch keine Entlastung bedeuten. Man müsste auch mal genauer hinschauen, warum die Mutter keine Telefonate außerhalb des Umgangs wünscht bzw. aus welchem Grund die Kinder anrufen wollen.

Die Gewaltausbrüche der Mutter finde ich wirklich schlimm, aber über alles andere kann man wirklich streiten und manches davon finde ich durchaus Pille-Palle. Auf der anderen Seite wird ihr aber auch Herzlosigkeit und Egoismus vorgeworfen, wenn sie die Kinder gegen deren Willen bringt.

Dass die Kinder so oft zum Vater dürfen schließt eigentlich aus, dass die Mutter gegen Umgang ist und diesen aushebeln möchte. Offensichtlich kann sie ihre Emotionen vor den Kindern nicht zurückhalten und hier wäre es wünschenswert, dass die Eltern miteinander einen Konsens finden und vernünftig miteinander umgehen lernen. Als Next nun akribisch jedes Fehlverhalten der Ex zu analysieren und anzuprangern bringt jedenfalls niemandem etwas - den Kindern am allerwenigsten.

Aber jeder soll das so halten, wie er mag ;)

Und übrigens: ich bin seit fast 4 Jahren mit meinem Mann zusammen - und meine Kinder stressen mich manchmal auch. :D


[Editiert am 13/3/2010 um 17:15 von Admina]



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Also, dem letzten Satz kann ich mich nur anschließen, es ist einfach so, dass Kinder neben allem Glück auch viel Stress bedeuten.

Meine erwachsenen Kinder werfen mir heute noch (allerdings inzwischen grinsend) vor, dass ich ein Mal wütend ins Puppenhaus getreten habe :redhead: dafür schäme ich mich heute noch entsetzlich, aber sie konnten mich einfach zur Weißglut treiben.

Ich glaube auch, dass die ungeklärte finanzielle Situation für alle Beteiligten ein Stressfaktor ist, und die Mutter ist eben auch nur ein Mensch (das scheint mir oft so, dass von Müttern erwartet wird, dass sie Heilige sind, während Väter und kinderlose Nexten sich da mehr erlauben dürfen).

Was ich genau wie du sehe, Susa, ist, dass man als Next so wenig wie möglich das Verhalten der Exfrau analysieren und bewerten sollte, Partner ist der Mann.
Ich lese aber oft, dass Nexte einen großen Drang haben sogar direkt mit der Exfrau Dinge (z.B. Kinder betreffend) zu klären, auch da würde ich immer sagen : raushalten!
Aber ich weiß, dass es manchmal unglaublich schwer ist, wenn das Verhalten der Exfrau Dauerthema ist - wie soll man da immer einfach die Klappe halten? Oft ist ja die eigene Freizeit und das eigene Leben mitbetroffen.

Wir brauchten in unserer "heißen Phase" für uns die Verabredung, dass wir nie länger als 30 Min. über die Ex und ihre neuesten Ideen gesprochen haben und nie in unserem Schlafzimmer - klingt komisch, aber solche "Krücken" waren damals wirklich notwendig.

Rene, vielleicht würden euch solche Verabredungen auch helfen?

Liebe Grüße

Jella
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Hallo Rene,
was Ihr tun könnt, um die Situation reläxter anzugehen?
Ich finde, Ihr könnt auf eine ganz wertvolle Ressource zurückgreifen: die Klarheit, die Dein Mann an den Tag legt in der Trennung und, dass es nicht gelungen ist, einen Keil zwischen Euch zu treiben. Das ist sehr viel Wert!
Aus sehr bitterer Erfahrung weiß ich, dass dies nicht immer so ist.
Ich habe schlimme Dinge erlebt, die durch eine sog. "Medea-Mutter" verursacht wurden. Das sind Mütter, die über das schon kranke PAS-Verhalten noch hinausgehen und sehenden Auges ihre Kinder (bzw. deren seelische und körperliche Gesundheit) opfern, um Rache an dem Mann zu üben, der sie verlassen hat.
Ich weigere mich auch heute noch, solchen Müttern - PAS oder Medea - mildernde Umstände durch Verletztheit oder Überforderung zuzuerkennen. So was muss man nicht verstehen oder differenzieren - dass sie z.B. "nur" finanzielle Rache nehmen. Es gehört schlichtweg unterbunden. Ausgemerzt.
Mittlerweile gibt es ja wenigstens ein Urteil, in dem eine solche Frau das Sorgerecht entzogen bekam. Da kann ich nur sagen - gut so.
Eltern sind dafür da, ihren Kindern Bedingungen für eine gesunde Entwicklung zu bieten, und dafür sind Rächerinnen nicht geeignet.
Jella schreibt, dass es ggf. richtig sein kann, dass der Vater sich in einer solchen Situation zurückzieht um die Kinder zu entlasten - das halte ich aus eigener Erfahrung auch für sinnvoll, z-B. wenn Statements zum positiven Kontakt zum Vater herausgepresst und dann sanktioniert werden.
Holt sich denn Dein Mann professionelle Hilfe bzw. Ihr Euch?
Vielleicht kehrt ja auch etwas Ruhe ein, wenn die Scheidung durch ist.

Ich wünsch Euch jedenfalls alles Gute,
Lil
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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 07:58 New

Zitat:
Original von Lilika:

Ich habe schlimme Dinge erlebt, die durch eine sog. "Medea-Mutter" verursacht wurden. Das sind Mütter, die über das schon kranke PAS-Verhalten noch hinausgehen und sehenden Auges ihre Kinder (bzw. deren seelische und körperliche Gesundheit) opfern, um Rache an dem Mann zu üben, der sie verlassen hat.


Aber davon kann man in Renes Fall doch wohl kaum sprechen: die Kinder kommen regelmäßig und sogar häufiger als die übliche 14-Tagel-Regelung-übers-Wochenende. Die Mutter hebelt in diesem Fall doch wohl kaum den Kontakt zwischen Vater und Kindern aus.

Angeprangert wird, dass zwischen den Umgangsterminen kein telefonischer Kontakt stattfinden darf und auch wenn das nicht besonders tol sein mag: das hat nichts mit PAS oder Mendea oder krankhaftem Verhalten zu tun - da sollte man schon ein wenig auf dem Teppich bleiben.
Ebenso sehe ich die Wutausbrüche der Mutter gegenüber den Kindern: die hat sie doch nicht, um damit den Vater zu strafen - das ist doch absurd.

Die Mutter bringt die Kinder auch gegen deren Willen zum Vater, wozu sie laut Gesetz ja auch angehalten ist. Das ist dann aber auch wieder nicht Recht. In anderen Foren wird über Mütter geschumpfen, die die Kinder nicht "herausgeben", weil sie nicht wollen.

Warum sollte sich Renes Mann um Himmels Willen gegenüber seinen Kindern zurücknehmen und den Umgang gegen Null minimieren? Weil sie bei ihm nachts weinen? Das wäre ja wohl ziemlich erbärmlich. Oder meint irgendjemand, dass dann die Mutter ihre Kinder plötzlich gewaltfrei erziehen würde? Wenn ja, aus welchem Grund?


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 12:27 New
Hallo,

Jella:
Lieben Dank für Deine mitfühlenden Grüße, ich sehe die Situation genauso wie Du. Auch den Teil der Dankbarkeit.

Mittlerweile reden wir nur sehr wenig über seine Ex-Frau und das tut unserer Beziehung richtig gut. Denn eigentlich spielt sie in unserem Leben gar keine Rolle mehr - nur noch in Bezug auf die Kinder.

Ja, wir haben (zu) lange versucht, seine Ex-Frau zu "analysieren", um sie besser zu verstehen und dementsprechend immer "richtig" zu reagieren und ja nichts Falsches zu sagen oder zu machen.
Wir haben festgestellt, egal, was wir sagen oder tun, es gibt für sie immer einen Grund "auszuticken".
Also sind wir jetzt auf bestem Wege, einfach unser Leben zu Leben - vor allem mit den Kindern, wie w i r es für richtig halten.

Da jetzt endlich der Hausrat geklärt ist, die Scheidung durch ist und die Klärung der finanziellen Seite (Haus) auch bald bevor steht, hoffen wir, daß sie entspannter wird und die Kinder endlich aus dem "Spiel" läßt- das wäre der letzte Punkt und wirklich wünschenswert!

Lilika:
Die Scheidung ist durch und wir hoffen auch darauf, daß jetzt alles etwas friedlicher wird.
Mein Freund hat mit einem Psycholgen, einem Arzt, einer Freundin und seinem Anwalt gesprochen, ob es hilfreich für die Kinder wäre, wenn er sich etwas zurückhalten würde.
Alle 4 waren ganz unterschiedlicher Meinung, was den Kontakt zu den Kindern angeht.
Sie waren jedoch alle der Meinung, daß die Mutter wahrscheinlich ruhiger mit den Kindern wäre, weil der Wutauslöser "Vater" und somit kein Reibungspunkt mehr da wäre.
Die Freundin (sie kennt beide Parteien sehr gut) meinte, daß die Ex vor allem deswegen ihre Wut an den Kindern ausläßt, da sie an ihn direkt gar nicht mehr herankommt. Ihre Wut vor allem darüber, erwischt worden zu sein, aus dem Haus ausziehen zu müssen und er jetzt viel glücklicher wie vorher zu sein scheint. Leider meinte sie auch, daß sie nicht das Gefühl hat, daß ihre Energie in diesem Punkt auch nur im geringsten nachläßt.

Mein Freund hat sich letztendlich dafür entschieden, den Kontakt zu seinen Kindern auf jeden Fall aufrecht zu erhalten und ganz im Gegenteil, ihn soweit es möglich ist, sogar zu verstärken.
Er bietet den Kindern immer wieder an, jederzeit vorbei zukommen, anzurufen oder auch mal unter der Woche bei uns zu übernachten (falls die Mutter ihr ok geben sollte).

Admina:
Warum müssen Kinder denn einen konkreten Grund haben, ihren Vater anzurufen?
Reicht nicht der Wunsch, seine Stimme hören zu wollen oder ihm mitzuteilen, welche Note man in der Schule bekommen hat oder was man heute alles erlebt hat?
Und warum sollten die Telefonate eine Entlastung für die Mutter sein - es reicht doch, wenn das Kind das Bedürfnis hat, seinen Vater zu sprechen und der Anruf eine "Entlastung" für das Kind ist.
Der Vater erlaubt den Kindern auch jederzeit ihre Mutter anzurufen, falls sie das Bedürfnis haben, also warum sollte es andersherum nicht auch ohne Stress möglich sein? Ich finde das nur normal.
Die Wutausbrüche gegenüber den Kindern hat sie sehr wohl, weil sie wütend auf den Vater ist und eigentlich gerne ihn "bestrafen" möchte.
Denn diese Ausbrüche standen bis jetzt immer in irgendeinem Zusammenhang (Brief vom Anwalt erhalten, Kinder hatten schönes Wochenende mit ihrem Vater etc.) mit ihm.
Sie bestraft die Kinder und läßt sie immer wissen, daß ihr Vater eigentlich für diese Bestrafung verantwortlich ist. Was durchaus zu einer "Entfremdung" zum Vater führen kann, denn die Kinder wissen, daß der Kontakt mit dem Vater, ihre Mutter wütend macht und das wollen sie nicht.
Andererseits kann sie ihm die Kinder nicht ganz entziehen, denn dann hätte sie ja überhaupt keine Macht (keine Informationen) und keinen Einfluss mehr über ihn und sein Leben.

Wenn die Mutter also "nur" überfordert ist, warum nimmt sie dann nicht einfach sein mehrfach ausgesprochenes Angebot an, die Kinder noch öfters zu nehmen? Im Gegenteil, am Anfang waren die Kinder j e d e n Mittwoch Nachmittag auch bei ihm, er hat sich dafür auf der Arbeit frei genommen und alles war ok. Dann hat sie angefangen, die Kinder ausgerechnet für diesen Tag anderweitig zu "verplanen" und ihm erst 1-2 Stunden vorher oder auch gar nicht, abzusagen. Mittlerweile hat sie diesen Tag komplett gestrichen und das nur, weil sie es wollte und auch konnte.

Als krankhaftes Verhalten könnte man bezeichnen, daß wenn der Vater zu Sport-oder Schulfesten seiner Kinder kommt (ob alleine oder mit mir-"angekündigt" über die Kinder), sie völlig austickt. Wenn sie widerum unangekündigt zu einem Sportfest (während der Ferienzeit des Vaters) der Kinder geht und den Jüngsten mit ihrem "Überraschungsbesuch" so verwirrt und noch dazu zum Lügen anstiftet (sag Deinem Vater aber ja nicht, daß ich hier war!), sag mir Admina, ist das auch Pille-Palle für Dich?

Lieben Gruß,
Rene


[Editiert am 16/3/2010 um 13:17 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 13:11 New
@Rene:
Egal was die Ex macht, es ist in Deinen Augen immer falsch: lässt sie die Kinder zum Vater, dann nur um Euch zu kontrollieren oder sich einen schönen Lenz zu machen. Sie ist selbstverständlich nicht überfordert, was Du mit irgenwelchen hausfrauenpsychologischen Konstrukten begründest. Entschuldige bitte meine harten Worte, aber für meinen Geschmack hast Du Dich ein bisschen zu sehr auf diese Frau eingeschossen. Du regst Dich auf über Plastiktüten statt Stofftaschen und darüber, dass der Vater den Sport bezahlt.

Es ist Deine Sache, aber ich würde mir so etwas selbst nicht antun wollen :exclam:


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 13:32 New
Hey Admina,

wow, ich weiß gar nicht, warum Du so giftig bist und ständig das Bedürfnis zu haben scheinst, anzugreifen.

Ich habe in keinem meiner Sätze jemals behauptet, daß sie sich einen faulen Lenz macht und ich begründe auch nichts mit "hausfrauenpsychologischen Konstrukten" sondern lediglich mit Menschenkenntnis und den Erfahrungen, die wir leider in den letzten 2,5 Jahren mit dieser Frau machen und erleiden mußten. Das sind Fakten!

Und wenn es Dich nicht stören würde, wenn Deine Kinder, wie arme Schlucker mit Plastiktüten abgefertigt werden (weil ein Rucksack beim Vater ja "wegkommen" könnte) und vor allem, wie die Kinder sich dabei fühlen, ist das auch eine sichtweise, die nicht jeder verstehen muß.

Mein Freund und ich regen uns nicht grundsätzlich darüber auf, daß er den Sport bezahlt, sondern darüber, daß sie dem Kind sagt, "wenn Du Sport machen willst, muß das Dein Vater bezahlen, der zahlt eh schon nix für Dich". Darüber regen wir uns auf!
Und wenn Lügen für Dich auch nicht so wichtig und nur Pille-Palle sind, dann würde ich gerne wissen, welche Werte denn für Dich überhaupt von Bedeutung sind.
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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 13:54 New
Also ich sehe das so wie Admina. Ich hab mich am Anfang auch nur über die Ex aufgeregt und Admina hat mir eigentlich sehr gut geholfen, auch mal eine andere Sichtweise zuzulassen. Ich versetz mich sehr oft in ihre Lage und verstehe dann - meistens - ihre Sichtweise. Ich bin auch keine Mutter und sehe vieles aus einer ganz anderen Sicht, deswegen rede ich auch gerne mit Müttern um mehr zu verstehen.

Die Kinder meines Freundes kommen auch hin und wieder mit Plastiktüten - ja mei...

Auch sie hat zu der älteren gesagt: wenn du Handball machen willst, frag Papa, ich kanns nicht bezahlen. Natürlich sind das alles Kosten und Kleinvieh macht auch Mist, aber er macht es gerne und ein Danke für sowas kam von ihr noch nie. Dafür war das Kind sehr erfreut darüber und das bedeutet ihm tausendmal mehr.

Es kann viele Gründe haben warum Frauen austicken. Vielleicht fühlt sie sich auch einfach nur in die Enge gedrängt und keiner versteht das. Wenn ihr aber schon eingesehen habt, dass egal was ihr macht, sie eh austickt und ihr euer Leben so leben wollt wie es euch gefällt, dann seid ihr doch auf dem richtigen Weg.

Am Wochenende kam wieder: Mama sagt, du sollst uns nicht küssen. Da meinte ich: naja, ich küsse euch nicht, wenn dann küsst ihr doch mich. Thema erledigt.

Mama sagt, ihr zieht bald in das Haus ein und wir müssen dann gehen. Unsere Antwort: Nein, das machen wir nicht. Wir wollen nicht in das Haus ziehen. Thema erledigt.

Wir regen uns überhaupt nicht mehr auf, auch nicht wenn sie die Kinder als Sprachrohr benutzt. Wir klären das auf, indem wir die Wahrheit sagen und dann ist Ruhe.

Ich stell mir das als Kind grausam vor, wenn zu Hause Mama sitzt, viel Schlimmes sagt, ich geh dann zu Papa um da was loszuwerden und der erzählt dann auch Schlimmes. Wie soll ein Kind da Halt bekommen? Wenn es Mama schon nicht schafft, dann sollte Papa doch wenigstens ein Ruhepol für die Kinder sein. Weniger Stress bei Papa---> Kinder gehen gerne hin.

Nach der Scheidung meiner Eltern gabs auch nur Schlammschlachten, aber meine Mutter hat nie ein schlechtes Wort über ihn verloren. Auch nicht als ich sie fragte, ob bestimmte Dinge stimmen. Sie ist ganz ruhig und sachlich geblieben. Ende vom Lied war, ich wollte meinen Vater nicht mehr sehen, weil es bei ihm nie Ruhe gab und er nur gehetzt hat.

Und noch was am Rande, nicht jeder muss die Ansichten eines Anderen teilen. Auch wenn du dir noch so sicher bist, dass du im Recht bist, so solltest du dennoch andere Meinungen anerkennen und Kritik zulassen können.


[Editiert am 16/3/2010 um 13:56 von Sonnenschein]



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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 14:47 New
Hallo Sonnenschein,

ich habe ganz und gar nichts gegen konstruktive Kritik und andere Ansichten.
Ich verstehe nur nicht, warum man hier jemanden der Hilfe und positive Anregungen in einer ungewöhnlichen und verzweifelten Lage sucht, so dermaßen angreifen muß.

Und wie ich bereits geschrieben habe, haben wir (ich) durchaus versucht über mehrere Monate sogar, uns in die Lage der Mutter zu versetzen und die Mutter zu verstehen.
Ich habe auch mit einigen Mütter über die Situation gesprochen und komischerweise versteht keine einzige Mutter dieses Verhalten den Kindern gegenüber.

Und noch einmal, es geht doch nicht um die Bezahlung des Sports - es geht darum, daß sie die Kinder in Bezug auf den Vater ständig anlügt und der Kleine das noch nicht einordnen kann.

Du schreibst - Thema erledigt.
Ja, schön wäre es. Aber beim nächsten Besuch kommt wieder etwas Neues und beim nächsten wieder und wieder und wieder...Thema eben leider nicht erledigt!
Außerdem erzählt der Vater den Kindern überhaupt nichts Schlimmes über die Mutter. Und wenn die Kinder in einem Gespräch die Mutter erwähnen, ermuntere ich die Kinder zu reden und unterstütze sie in ihrer Liebe zur Mutter.
Wir versuchen der friedliche und ausgeglichene Pol für die Kinder zu sein, doch sie läßt genau das nicht zu.

Gruß,
Rene


[Editiert am 16/3/2010 um 14:56 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 15:13 New
Wenn die Kinder reden wollen, dann kommen sie und reden. Das braucht alles Vertrauen und durch Fehler scheint mir dieses Vertrauen zurzeit nicht so da zu sein. Kinder können sich auch schnell ausgefragt fühlen, das ist kein Vorwurf, nur so ein Hinweis. Konzentriert euch darauf wie ihr es den Kindern schön machen könnt und nicht darauf, was sie wieder macht um es euch zu erschweren.
Es ist schwer „Mama“ außen vor zu lassen, aber es ist machbar.

Doch, Thema erledigt ;) Die Kinder kommen bei uns auch jede Woche mit was Neuem. Ihr könnt nicht mehr machen, als es aufzuklären und dann ist gut.
Ich werfe dir/euch nicht vor, dass ihr schlecht redet. Ich versuch dir nur zu zeigen, dass wenn eine Partei motzt und die andere Ruhe gibt, welche Partei dann besser da steht. Das ist ne Milchmädchenrechnung, aber ich glaube, dass es doch helfen kann.

Ich glaube auch, dass es schwer ist, mit der Situation klar zu kommen. Und man denkt eben auch, welche Wege zur Besserung führen können und es macht einen wütend, wenn die andere Seite das nicht auch so sieht. Aber diese Wut bringt einfach nix. Das mussten viele lernen. Ihr rennt bei ihr (noch) gegen eine Wand und verletzt euch selbst.

Wir fahren seit ein paar Wochen die Masche, dass wir nicht mehr auf ihre Kleinkriegaktionen reagieren. Und siehe da, sie gibt Ruhe, weil wir ihr keine Angriffspunkte geben. Klar fällt ihr immer was Neues ein, aber er geht da überhaupt nicht mehr drauf ein. Bei uns ist es gewiss auch nicht so schlimm wie bei euch, aber nehmt euch nicht alles so zu Herzen.

Kinder erzählen was -> aufklären, Thema erledigt. Kinder erzählen wieder was -> aufklären, Thema erledigt. Das macht ihr noch hundert Mal. Aber alles andere sehe ich persönlich als sinnlos an.

Und Admina fährt dir nicht gegen den Karren. Sie versteht ja einige Punkte deiner Bedenken, sagt dir aber eben auch, dass sie findet, dass du dich zu sehr auf die Ex eingeschossen hast. Und da geb ich ihr Recht. Manches sollte man eben mit einem Lächeln abtun. Sich nicht aufregen wegen Kleinigkeiten sondern sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren und nicht immer wieder nach anderen Gründen suchen warum jemand was wie wo falsch macht oder schlecht ist. Nimm das jetzt einfach mal hin ohne es zu analysieren ;)

Lieben Gruß


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Rene, tut mir leid, wenn Du Dich angegriffen fühlst, wenn man Dir nicht nach dem Mund redet :exclam:

Wie ich geschrieben habe: es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich ständig über alles und jedes aufregt und sich damit das Leben schwer macht - oder es sein lässt und sich auf Wichtigeres konzentriert, als auf Plastiktüten und die Wertvorstellungen von Ex.

Deine Erklärung, die Mutter würde während der Hausaufgaben austicken und Gegenstände nach dem Kind werfen, um damit den Vater zu strafen, ist für mich eben ein hausfrauenpsychologisches Konstrukt, das mit der Realität nicht viel zu tun hat. Täglich werden wahrscheinlich Tausende von Müttern an den Rand ihrer Grenzen gebracht, wenn sie mit ihren Kindern Hausaufgaben machen, wobei jede anders reagiert. Der Grund des Bestrafens des Vaters wird dabei wohl so gut wie keine Rolle spielen - das sagt mir wenigstens meine bescheidene Lebenserfahrung als vierfache Mutter.


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 15:35 New
Hallo Sonnenschein,

die Kinder kommen sehr gerne zu mir zum Reden (sogar mit Themen, wo sie das Gefühl haben weder mit Mama noch Papa reden zu können) und ich werde den Teufel tun, ihr Vertrauen in irgendeiner Weise zu mißbrauchen.
Und ich bin ganz gewiss die letzte Person, die sie über ihre Mutter ausfragt - denn ich bin froh und erleichtert, wenn sie ihre Mutter nicht "zu" oft erwähnen.
Wir sind auch nicht diejenigen, die die Kinder ständig ausfragen und sie als Boten oder Sprachrohr "benutzen".

Ok, ich versuche das jetzt nicht zu analysieren, jedoch sehe ich die ständige Lügerei nicht als eine Kleinigkeit an und kann von uns auch nicht mit einem Lächeln abgetan werden.

Unten schreibst Du, daß man eine andere Sichtweise zulassen und sich in die Ex mal hineinversetzen soll und jetzt schreibst Du, man soll nicht immer nach den Gründen suchen, das paßt doch nicht wirklich zusammen. :puzz:

Lieben Gruß,
Rene
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Admina,

das hat nichts mit "mir nach dem Mund" reden zu tun und man kann Dir wohl kaum glauben, daß es Dir Leid tut.
Erst draufhauen und dann Leid tun? Du provozierst wohl gerne.

Mir mit meinem "hausfrauenpsychologischen" Denken scheint, daß Du irgendwie einen unheimlichen Prass auf alle "Wochenendväter" und ihre neuen Partnerinnen hast und Du von dem Bedürfnis getrieben wirst, alle Ex-Frauen zu verteidigen - egal, was sie tun.

Jedoch habe ich hier geschrieben, um Mut, Unterstützung und sinnvolle Ratschläge zu erhalten, nicht nur für mich sondern auch für die Kinder und nicht um noch einen Drauf zu bekommen.

Komischerweise lernen die Kinder regelmäßig in aller Ruhe bei/mit uns ohne jegliche Zickerei, Schwierigkeiten oder Wutausbrüche - ah, das liegt vielleicht daran, daß ich nicht ihre Mutter bin?!

Vielleicht reicht manchmal Deine bescheidene Lebenserfahrung und Erfahrung als vierfache Mutter nicht aus, die Realität deutlich zu erkennen.
Denn nicht alle Ex-Männer und Zweitfrauen sind gleich (böse) und nicht alle Ex-Frauen sind Heilige.

Gruß,
Rene


[Editiert am 16/3/2010 um 16:16 von Rene]
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Natürlich ist die Lügerei keine Kleinigkeit-da stimmt dir jeder zu. Das sagt auch keiner, aber was bringt es dir konkret, dich darüber aufzuregen? Ändern könnt ihr sie eh nicht.

Kleinigkeiten sind die anderen Dinge über die du dich aufregst. Und das brauchst du nicht tun, es schadet dir doch mehr als es was gut macht.

Du sucht nur nach Gründen, warum sie was macht, um euch eins auszuwischen. Aber vielleicht meint sie da alles gar nicht so?!

Beispiel: Am Anfang durften die Kinder unsere Anziehsachen, nicht mit nach Hause nehmen (also anbehalten), weil sie es nicht einsieht unsere Wäsche zu waschen. Ich, als Mutter gedacht, würde es schmerzlich finden, wenn MEINE Kinder, Sachen von Next anhaben, die ich in die Finger bekomme. Bringt es was sich darüber aufzuregen? Nein. Jetzt, möchte sie, dass die Kinder die Sachen anbehalten, damit sie sich nicht jedesmal umziehen müssen. Gestern bekam ich das Zeug zusammengeknüllt in einer Tüte ungewaschen zurück. Rege ich mich drüber auf? Nein, denn warum sollte sie die Wäsche waschen, wenn ich das genauso kann. Ich empfinde dieses Verhalten, auch ihren Meinungswechsel als nachvollziehbar. Ich könnte genauso sagen: sie macht das, weil sie mich ärgern will. Nein, denn wozu? Dann macht sie es eben, aber ich brauch doch keine Zeit verschwenden, darüber nachzudenken aus welcher Boshaftigkeit sie das getan hat.

Das meine ich mit, versetz dich in ihre Lage und hör auf nach Gründen zu suchen. Du suchst hauptsächlich nach Gründen, die dir beweisen sollen, dass sie es aus Boshaftigkeit macht.


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 16:31 New
Hallo Sonnenschein,

mich/uns regt es deshalb so auf, weil wir uns so hilflos vorkommen.
Wir versuchen den Kindern ein gutes "Zweit-Zuhause", einen Anker zu geben (Du weißt schon, was ich meine) und bekommen jedes Mal wieder einen Schlag ins Gesicht.
Wir haben manchmal das Gefühl, jedes "Kinderwochenende" in gewisser Weise wieder von vorne anzufangen.
Mein Freund ist verzweifelt darüber, daß er (anscheinend) absolut gegensächliche Wertvorstellungen hat (..und ja, es früher nie gemerkt hat), wie die Mutter seiner Kinder und dies ist für ihn eben keine Nebensächlichkeit, so wie es Admina schreibt.
Jedes Mal aufs Neue versucht er seinen Kindern seine Wertvorstellungen zu vermitteln.

Das Thema Wäsche hatte sich bei uns sowieso schnell erledigt, da sie ihre Kinder am liebsten nackt zu uns schicken würde (Du willst die Kinder haben, dann kannst Du auch "Deine" eigenen Klamotten für sie kaufen - neeee, klar, keine Boshaftigkeit..) und wir uns erst gar nicht auf diesen "Nebenkriegsschauplatz" eingelassen haben und alle Klamotten selbst kaufen und bei uns behalten.

Und ok, das nächste Mal, wenn sie ihrem Sohn sagt, daß er ein Ar.....ch ist, wie sein Vater und ihr Sohn deshalb weinend in meinem Arm liegt, versuche ich mich in ihre Lage (und nicht in die des Kindes) zu versetzen, nicht nach den Gründen zu suchen und mir nicht einzureden, daß sie es aus Boshaftigkeit tut.

Herzlichen Gruß,
Rene


[Editiert am 16/3/2010 um 16:35 von Rene]
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Ach Rene, ich denke, man kann nicht viel mehr machen, als dir das zu sagen, was wir hier alle schon gesagt haben.

Für uns ist jedes Kids-We auch wieder ein neues anfangen. Und vorallem für mich. Weil wir uns immer über diese Zeit entfremden. Und am letzten Tag sind die Kinder wie ausgewechselt, wollen nicht nach Hause, sagen sogar "hab dich lieb". Das ist toll, aber ich weiß auch, dass es beim nächsten WE wieder kühl anfängt und sich langsam hocharbeitet.

Man kann deinem Freund nur raten, wenn es so schlimm ist, dass er sich stur vors Jugendamt setzt, solange bis einer hilft. Mehr kann er nicht auf legalem Wege tun.

Zitat:
Und ok, das nächste Mal, wenn sie ihrem Sohn sagt, daß er ein Ar.....ch ist, wie sein Vater und ihr Sohn deshalb weinend in meinem Arm liegt, versuche ich mich in ihre Lage zu versetzen, nicht nach den Gründen zu suchen und mir nicht einzureden, daß sie es aus Boshaftigkeit tut.


Weißt du was ich da sehe ist keine Frau die von Grundauf böse ist. Ich sehe eine Frau die überfordert zu sein scheint und zu stolz ist, um Hilfe zu bitten. Ich sehe keine Frau die von Hass erfüllt ist, ich sehe jemanden der mir leid tut.


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 17:21 New
Hallo Sonnenschein,

Du magst ja Recht haben damit, daß sie unter anderem überfordert zu sein scheint. Das ist ja auch keine Schande.
Aber nur weil sie zu stolz ist sich Hilfe zu suchen oder Hilfe anzunehmen (die ihr bereits mehrfach von verschiedenen Seiten angeboten wurde), sollen alle Beteiligten (vor allem ihre Kinder) mit bzw. wegen ihr leiden?
Ich glaube nicht, daß ihr, den Kindern oder irgendjemandem damit auch nur im Entferntesten geholfen ist, wenn sie mir/uns bloß Leid tut, dadurch ändert sich erst Recht nichts.
Die Arme, tut mir so Leid, daß sie ihren Kindern das Leben so schwer macht.

Ja, wahrscheinlich sollte mein Freund es noch einmal beim Jugendamt versuchen, solange, bis er endlich Unterstützung und Rat bekommt.


[Editiert am 16/3/2010 um 17:23 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 17:37 New
Jap ER muss solange was unternehmen, bis er Rat und Unterstützung bekommt. Wo wir wieder am Anfang angekommen wären ;)


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red_folder.gif erstellt am: 16/3/2010 um 17:56 New
Ich kenne Geschichten, da haben sich Mütter beschwert, dass sie die Kinder mit neuen Klamotten zum Vater geschickt haben und der dann aus purer Boshaftigkeit dafür gesorgt hat, dass diese verdreckt und kaputt gemacht werden.

Es ist alles eine Ansichtssache. Vielleicht sieht Ex in Deinem Fall @Rene auch nicht ein, dass ihre tollen Sachen bei Euch zerstört werden. Vielleicht ist sie auch der Meinung, dass Dein als Mann als Vater ruhig auch Klamotten kaufen kann. Man kann nun hirnen, warum sie so denkt und/oder sich permanent aufregen, wie böse die Ex ist - oder man akzeptiert es und kauft ein paar Klamotten - und macht sich ansonsten nicht das Leben schwer.

Auch wenn es hart oder blöd klingt Rene, Dein Mann hätte sich vielleicht vorher überlegen sollen, dass die Wertvorstellungen seiner Ex sich gravierend von seinen unterscheiden - bevor er Kinder mit ihr in die Welt setzt. Er hat sich diese Frau als Mutter seiner Kinder rausgesucht und nun ist es sein Job, mit ihr die Kinder groß zu ziehen. Du als Next kannst ihn unterstützen und es ist auch toll, dass Du ein Interesse hast, es den Kinder bei Euch schön zu machen - aber mehr ist auch nicht drin von Deiner Seite. Schau mal, ob es Dir wirklich nur um die Kinder geht oder ob Du nicht doch irgendwie meinst, für Deinen Mann gegen diese Frau vorzugehen?

Sonnenschein hat es ja schon mit Engelszungen gepredigt: es bringt nichts, wenn Du Dich ohne Ende aufregst und Dich aufreibst. Du kannst diese Frau nicht ändern, aber Du kannst gelassener mit der Situation umgehen. Das ist das einzige, was wirklich effektiv ist. Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.


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red_folder.gif erstellt am: 17/3/2010 um 09:57 New
Oh, Mann, als ob man das immer alles vorher wüßte...
Auch wenn es hart und blöd klingt, auch sie hätte sich vorher überlegen können, mit ihm Kinder in die Welt zu setzen und ihn dann über mehrere Monate zu bescheissen (ihn während dieser Zeit noch ein Haus bauen lassen), die Kinder aus seinem bzw. ihrem gewohnten Leben zu reissen und dann noch über Jahre hinweg zu tyrannisieren.
Sie hat ihn sich nämlich als Vater für ihre Kinder ausgesucht und sie wußte auch, was für ein Mensch er ist und welche Einstellungen er hat, dazu gehören meistens nämlich 2!

Und ja, es geht mir nur um die Kinder und unser gemeinsames Leben, denn ich oder mein Freund zählen ganz gewiss nicht zu den (boshaften) Menschen, die Kinderkleidung mutwillig kaputt machen oder verdrecken, um irgendjemandem eine reinzuwürgen. Das ist für mich Kindergartendenken.


[Editiert am 17/3/2010 um 10:07 von Rene]
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red_folder.gif erstellt am: 17/3/2010 um 13:01 New
Rene, ich nehme Dir nicht ganz ab, dass es Dir nur um die Kinder geht ;)
Du regst Dich immer und immer wieder darüber auf, was für ein schlimmer Mensch die Ex ist und was sie alles mit Deinem armen Mann gemacht hat. Lass die Vergangenheit Deines Mannes doch ruhen, das ist doch auch gar nicht Deine Baustelle. Was bringt es, wenn Du Dich immer und immer wieder darüber aufregst, was sie ihm alles angetan hat? Warum belastet Dich das so sehr?

Außerdem wirfst Du ihr vor, sie hätte die Kinder aus dem gewohnten Umfeld gerissen und im ersten Beitrag schreibst Du, dass Dein Mann sie damals unter Druck gesetzt hat, schnellstmöglich auszuziehen. So wie es jetzt ist, ist es eben gelaufen - es lohnt sich nicht, sich darüber aufzuregen, warum und wieso es so kam. Schau nach dem Hier und Jetzt - das Vergangene ist doch egal.

Und wenn er sich jahrelang von einer Frau hat tyrannisieren lassen, dann ist er da, mit Verlaub gesagt, einfach auch selbst schuld. Aber vielleicht sieht er selbst das ja auch ganz anders. ;)

Ich wollte auch nicht zum Ausdruck bringen, dass Ihr absichtlich Kinderkleidung zerstört, sondern Dir nur zeigen, dass man alles so oder so sehen kann. Im Prinzip finde ich es auch nicht okay, wenn man seinen Kindern beim Umgang keine Wechsel-Klamotten mitgibt, aber es muss nicht immer Boshaftigkeit dahinter stecken, wenn es jemand nicht macht. Das wollte ich sagen.

Und wie schon mehrfach gesagt: es lohnt sich nicht, sich wegen so was aufzuregen oder zu streiten.


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red_folder.gif erstellt am: 17/3/2010 um 16:43 New
Irgendwie schon schade, daß ich hier das Gefühl habe, mich rechtfertigen zu müssen und irgendwie der "Buhmann" zu sein.
Überflüssige "Kämpfe" haben wir in den letzten 2,5 Jahren nun wirklich schon genug führen müssen.



Ich rege mich nicht darüber auf, was sie ihm in der Vergangenheit vor mir angetan hat, sondern darüber, was sie u n s und den Kindern in den letzten 2,5 Jahren angetan hat.
Das meinte ich mit tyrannisieren und ich glaube nicht, daß mein Freund, die Kinder oder ich daran "mit Verlaub selbst Schuld sind".
Weder mein Freund noch ich kannten bis dahin solch ein absurdes Verhalten eines Menschen, da kann man schon etwas hilflos und verzweifelt sein.

Die Fakten ihrer gemeinsamen Vergangenheit erwähne ich deshalb, weil ich dachte, daß man als Aussenstehender die Situation dann besser "beurteilen" kann.
Mein Freund sieht viele Dinge genauso wie ich und manche seiner Ansichten sind sogar noch krasser.

Du irrst Dich, ich habe keinerlei Interesse daran, die Vergangenheit meines Freundes und seiner Ex-Frau lebendig zu halten, ganz im Gegenteil.

Ich habe nicht gewohntes Umfeld geschrieben, sondern dem gewohnten Leben und damit meine ich vor allem dem "Familienleben" ansich und das hätte sich ja wohl genauso massiv verändert, wenn e r ausgezogen wäre - so oder so.

Tatsache ist, daß aus ihrem Verhalten, alle Beteiligten (sie, die Kinder und ihr Ex-Mann) ihre Konsequenzen ziehen "mussten", nur sie sich über die Konsequenzen vorher schon Gedanken machen konnte und die anderen Beteiligten eben keine Wahl hatten.

Ich verurteile auch gar nicht ihr Handeln (Fremdgehen) sondern, daß sie nicht endlich mit der Konsequenz ihres Handelns lebt und vor allem andere Leben läßt. Ja, genau, es ist so gelaufen, wie es gelaufen ist - dann soll sie es doch auch mal gut sein lassen!

Und genau deshalb hatte ich ja hier auch geschrieben.
Nämlich um Rat, Tipps und seelische Unterstützung zu bekommen, wie man als Frau mit Mann+Kindern lernen kann, mit solch einer Situation und emotionalem Stress umzugehen - mehr wollte ich eigentlich nicht.


[Editiert am 17/3/2010 um 16:44 von Rene]
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Rene, hilf mir doch mal auf die Sprünge, inwiefern tyrannisiert die Ex Deinen Freund und Dich? Auch wenn ich spitze Kommentare, Lügen und Gewaltausbrüche gegenüber Kindern nicht befürworte, so ist das doch kein Tyrannisieren von Euch beiden.

Es steht Dir natürlich frei, Dich darüber aufzuregen, wie die Ex ihre Kinder behandelt, was sie zu ihnen sagt und wie sie ihre Erziehung handhabt - aber was soll das bringen?
Ich könnte Dir jetzt locker mindestens 10 Familien aufzählen, die ihre Kinder in einer Art und Weise erziehen und behandeln, die ich strikt ablehne. Was aber würde es bringen, wenn ich mir darüber aufregen würde?
Das selbe gilt auch für Hunde- oder Tierhaltung allgemein: den meisten würde ich ihre Tiere am liebsten abnehmen, was aber nun mal nicht geht, solange die Gesetzeslage nichts anderes hergibt.
Mit manchen Gegebenheiten muss man einfach leben. Du musst lernen, mit "Eurer" Ex zu leben und zu akzeptieren, dass sie ihre Kinder anders behandelt, als Du es machen würdest.

Mit einer Trennung verlieren Kinder ihre Familie im gewohnten Sinn, das ist richtig. Aber das der Ex vorzuwerfen ist doch auch nicht besonders konstruktiv. Sie hatte für sich Gründe, sich einem anderen Mann zuzuwenden und das ist nun mal so. Darüber muss man nun nicht moralisch diskutieren. Auch Männer haben Affairen und verlassen dafür ihre Frauen ... das ist nun mal so. Irgendwann trennt sich wohl jedes zerrüttete Paar, manche brauchen dafür ein "Absprungbrett", andere trennen sich ohne neuen Partner. Der, der sich nicht trennen möchte und die Kinder, haben in einem solchen Fall keine Wahlmöglichkeit. Das ist immer so - warum also darüber lamentieren?

Als einzigen Rat und Tipp kann ich Dir immer und immer wieder nur geben: akzeptiere die Ex, wie sie ist. Mach sie nicht zu Deinem Problem. Lege Dir ein dickes Fell zu. Lass ihr keinen Raum in Deinem Leben. Übernimm nicht Verantwortung für Angelegenheiten, die nicht Deine sind. Unterstütze Deinen Partner, aber werde nicht seine Anwältin, Therapeutin oder Pflegerin. Versuche den Kindern ein schönes Nest bei Euch zu geben und lass die Ex machen, wie sie lustig ist.

Wenn Du das Gefühl hast, Du kommst allein nicht zurecht, dann scheue Dich nicht, Dir Hilfe zu holen. Ein Internetforum kann nur sehr begrenzt Hilfestellung geben.
Alle, die jetzt gefasst rüberkommen incl. mir ;) hatten auch schon solche Zeiten der Hilflosigkeit und Frustration hinter sich.


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red_folder.gif erstellt am: 8/6/2010 um 13:03 New
Hallo,

muß mir mal wieder etwas Luft machen.

Nachdem die Gespräche meines Freundes mit seinen Kindern bezüglich der vielen Stunden am PC, Nintendo und auch vor dem Fernseher bei ihrer Mutter nichts gebracht haben, hat er seiner Ex-Frau vor 2 Wochen eine Email geschrieben.

Er hat ihr geschrieben, daß er es nicht für gut hält, daß der Kleine (fast 8) aber auch der Große (fast 14) bei ihr schon Kriegs-und Ballerspiele ab 16/18 Jahren und auch Horrofilme schauen dürfen.
Er hat sie gebeten, das nicht mehr zuzulassen, zum Wohle der Kinder.
Auf diese Email kam keine Antwort von ihr.

Das Gutachten wegen des Hauses hat nun ergeben, daß mein Freund seiner Ex-Frau evtl. 200 Euro im Monat als Nutzungsentschädigung zahlen, wahrscheinlich auch noch über 1 Jahr nachzahlen muß.
Wir warten auf die gerichtliche Festsetzung.

Nachdem wir nun daraufhin nochmal unsere Finanzen durchgerechnet haben, sind wir zu dem Entschluß gekommen, daß wir in Zukunft die Kleidung der Kinder nicht mehr doppelt kaufen können/werden.

Also, hat mein Freund seiner Ex-Frau eine Email geschrieben und ihr mitgeteilt, daß er aus finanziellen Gründen, die Kleidung seiner Kinder nicht mehr doppelt finanzieren kann und sie bitte den Kindern in Zukunft die Sachen für die Papazeit mitgeben möchte.
Auf diese Email kam auch keine Antwort.

Erst nachdem mein Freund sie dann aufgefordert hat, doch bitte zu antworten, ob sowohl sein erstes Anliegen, als auch sein Anliegen mit der Kleidung in Ordnung ist, kam mal wieder einmal eine absolut gepfefferte Email.

Er hätte nicht das Recht, seine Kinder zu erziehen oder in irgendeiner Weise in die Erziehung reinzureden.
Sie und ihr neuer Freund wüssten genau, was richtig und gut für die Kinder ist und er hätte bei der Erziehung seiner Kinder gar nichts zu sagen.
Für meinen Freund ein ziemlicher Schock.
(Abgesehen davon, daß sie ihm noch 4 Wochen vorher eine Email geschickt hat, daß er doch "gefälligst" seinem Jüngsten mehr Selbstständigkeit beibringen soll!).

Daraufhin schrieb er ihr, daß er sehr wohl bei der Erziehung und dem Wohl der Kinder mitzureden hätte (und nicht nur zum Bezahlen da wäre) und er sowohl das Recht als auch die Pflicht hätte, die Kinder vor Schäden zu bewahren - genau wie sie auch.
Ihre Antwort darauf war, daß sie nie sachlich werden reden können, das Haus über den Anwalt und alle Anliegen wegen Unterhalt und Kinder in Zukunft nur noch über das Jugendamt geregelt werden sollen.

Immerhin hat sie zugestimmt (unter "strengen" Bedingungen), daß die Kinder in Zukunft ihre Kleidung mitbringen dürfen, sie jedoch bestimmen würde, was und wieviel Kleidung die Kinder zu uns mitbekommen.

Achja, sie strebt jetzt eine Teilzwangsversteigerung des gemeinsamen Hauses an, da sie mit dem ihr angebotenen Betrag (der aus einem offiziellen Gutachten errechnet wurde!) nicht einverstanden ist , aber die von ihr geforderte Summe auch nicht an ihren Ex-Mann zahlen möchte.

Den Kindern geht es soweit gut. Die Sticheleien der Mutter finden jetzt wohl immerhin nicht mehr täglich statt, sodaß die Kinder jetzt auch ab und zu mal zur Ruhe kommen können.
Letzte Attacke auf den Großen war eine Reaktion auf seine Kleidungsmail:"Euer Vater soll lieber auf den Urlaub mit seiner Schlam.. verzichten, dann hat er Geld um Euch Kleidung zu kaufen".

Danke fürs "Zuhören" und noch eine schöne Woche,
Rene


[Editiert am 15/6/2010 um 15:38 von Rene]



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